Für Wolfsbergs Bürgermeister Primus liegt die Latte sehr hochAusgabe 6 | Mittwoch, 10. Februar 2021

Neu gemischt werden die politischen Karten in der Bezirkshauptstadt.

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Nach dem Rücktritt von Polit-Profi Hans-Peter Schlagholz, der im Vorjahr auf sein Amt verzichtet hat, zieht jetzt Bürgermeister Hannes Primus (SPÖ) in seine erste Wahl. Seit August 2020 hatte er Gelegenheit, sich einzuarbeiten und Profil zu gewinnen. Die Latte liegt hoch: Schlagholz hatte bei der Wahl 2015  nicht nur als Bürgermeisterkandidat 69,47 Prozent erreicht, die SPÖ schaffte mit 54,02 Prozent auch die absolute Mehrheit in Wolfsberg.

Die FPÖ als zweitstärkste Partei hat sich für die Wahl völlig neu aufgestellt. Der bisherige Stadtrat Johannes Loibnegger und die Gemeinderäte Nina Schratter und Michael Swersina befinden sich nicht mehr auf der Liste. Daniel Megymorecz und Dominik Schrammel sind zwar noch dabei, in der ersten Reihe steht aber mit der blauen Bürgermeisterkandidatin Isabella Theuermann ein neues Gesicht. Dicht dahinter folgt der Landtagsabgeordnete und Stadtwerke-Beirat Harald Trettenbrein, der auch in der Wolfsberger Politik ein weiteres Mal aktiv werden will. 

Für die ÖVP geht Stadtrat Josef Steinkellner als Spitzenkandidat ins Rennen. Er führte seine Partei schon 2015 in die Gemeinderats- und Bürgermeisterwahl, 9,49 Prozent der Wolfsberger wollten ihn damals als Ortschef. 

Die Grünen hatten vor sechs Jahren auf den Anspruch auf das Bürgermeisteramt verzichtet. Heuer ist das anders: Gemeinderätin Susanne Dohr ist nicht nur Spitzenkandidatin, sie kämpft auch um den Sessel des Gemeindeoberhaupts. 

Schließlich gibt es einen Quereinsteiger: Der Taxiunternehmer Thomas Auer mischt mit seiner eigenen Liste ebenfalls mit. Er wurde erst von Gerhard Köfers »Team Kärnten« unterstützt, zuletzt trennten sich aber die Wege der beiden.

Das Ergebnis der Gemeinderatswahl 2015 sah in Wolfsberg so aus: SPÖ 54,02 Prozent (+12,05 %, 20 Mandate), FPÖ 15,12 Prozent (fünf Mandate), ÖVP 13,75 Prozent (-0,69 %, fünf Mandate), Grüne 6,15 Prozent (+3,2 %, zwei Mandate), Neos 8,69 Prozent (drei Mandate). Die »Liste Wolfsberg« um Heinz Hochegger, die später aus den Neos hervorging, tritt nicht mehr an. 

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