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Wolfsberg. Erste Entscheidungen gab es bereits in der dritten Runde, in der die Turnierfavoriten – Vereinsobmann Mario Huber, zugleich noch amtierender Stadtmeister des Vorjahrs, und der Landesmeister der Senioren, MK Heimo Toefferl – gegeneinander antreten musste. Der Sieg mit Schwarz verschaffte Toefferl beste Aussichten auf den Turniersieg.
Auch in den folgenden zwei Runden blieb der Altmeister ungeschlagen, erst in Runde sechs konnte Meisterkandidatin Julia Krassnitzer aus Ruden ihm einen halben Punkt für ein Remis abluchsen.
Spannend gestalteten sich in der letzten Runde die Kämpfe um die Preise für die Rangplätze: Dem Völkermarkter Sektionsleiter Martin Napetschnig war eine gute Platzierung ebenso möglich wie Jakup Mulaj vom SV Wolfsberg oder Julia Krassnitzer von Schachmaty Ruden.
Besondere Aufmerksamkeit erhielt Brett 1: Meisterkandidat Toefferl wurde sein Meisterschüler Christoph Hausberger zugelost. Nach fast vier Stunden versammelten sich zahlreiche Zuseher um dieses letzte verbliebene Brett, um nach einem kampfbetonten Showdown begeistert zu applaudieren und dem glücklichen Sieger zu gratulieren: Der erst 15-jährige Christoph Hausberger beeindruckte alle Teilnehmer und gewann mit Schwarz gegen seinen langjährigen Schachlehrer, der damit wohl alles richtig gemacht hat.
So kam es schließlich zu einem unerwarteten Schlussfoto bei der Siegerehrung mit dem dritten Platz für Hausberger, über Platz zwei freute sich Martin Napetschnig. Zum Stadtmeister 2026 kürte sich Heimo Toefferl.
Die IG Schach Wolfsberg gratulierte auch dem bei seiner ersten Stadtmeisterschaft schon besten Jugendlichen aus der U14, ACM Niklas Astner, sowie der besten Dame des Turniers, WMK Julia Krassnitzer.

Von Unterkärntner Nachrichten Redaktion
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