Lavanttaler Badeeinrichtungen rüsten sich für den Saisonstart Mitte Mai, Stadionbad will früher öffnenAusgabe 17 | Mittwoch, 28. April 2021

Ab 19. Mai sollen Frei- und Seebäder laut Bundesregierung öffnen dürfen, das Stadionbad Wolfsberg möchte schon am 8. Mai aufsperren, hat aber noch keine Genehmigung dafür. Die Vorbereitungsarbeiten in den Bädern des Tals laufen auf Hochtouren.

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Lavanttal. Noch ist zwar nicht sicher, ob die von der Bundesregierung geplanten Öffnungsschritte am 19. Mai auch durchgeführt werden, dennoch rüsten sich die Badeeinrichtungen im Lavanttal bereits für den Saisonstart. Sollte der Plan der Regierung aufgehen, dürfen die Freibäder am 19. Mai ihren Betrieb aufnehmen. Dem Badespass soll dann nichts mehr im Wege stehen. Ein paar Einschränkungen wird es geben, diese sind aber bereits aus dem Vorjahr bekannt. So gibt es eine Beschränkung der maximalen Besucherzahlen, und der Zutritt wird wohl nur mit dem »Grünen Pass« möglich sein. Das soll in den kommenden Tagen geklärt werden. 

Im Stadionbad Wolfsberg startet am 3. Mai der Saisonkartenvorverkauf, der bis 9. Mai geht. Seine Tore zum ersten Mal öffnen möchte das Freibad bereits am 8. Mai. »Wir hoffen, dass es klappt, im Moment gibt es noch keine entsprechende Regelung. Sollte es nicht möglich sein, am 8. Mai aufzusperren, geht es am 19. los«, so Wilfried Truppe, Pressesprecher der Stadtgemeinde Wolfsberg. Der Preis für die Saisonkarte wurde von 75 auf 80 Euro angehoben. »Im Vorjahr gab es aber wegen der Coronapandemie eine verkürzte Saison, daher gab es Ermäßigungen bei den Saisonkarten«, sagt Truppe. 

Angeboten werden in diesem Jahr auch Saisonkarten-Packages, wie Saisonkarte plus Badetuch oder Saisonkarte plus Wasserball, sowie eine Familiensaisonkarte – ein Erwachsener und ein Kind plus eine gratis Badetasche und ein gratis Wasserball. Es wird im Stadionbad eine Beschränkung auf 1.600 Badegäste geben. Um das übersichtlich darzustellen, gibt es an der Kassa und auf der Homepage ein entsprechendes Informationssystem. In den Becken sind sechs Quadratmeter pro Person vorgeschrieben. Um zu zeigen, in welchen Becken noch ausreichend Plätze vorhanden sind, gibt es ein Ampelsystem mittels einer grünen bzw. roten Flagge am Beckenrand.

Eine gute Nachricht gibt es für die Beachvolleyballfreunde. In Zusammenarbeit mit dem Wolfsberger Volleyballklub wird ein dritter Beachvolleyballplatz errichtet. 

Auch in der Freizeitanlage St. Andräer See in St. Andrä wurde mit den Vorbereitungsmaßnahmen für den Saisonstart begonnen. »Nach den jetzigen Vorgaben werden wir ab 19. Mai den Betrieb aufnehmen. Im Großen und Ganzen wird es mit den Regeln  wahrscheinlich so aussehen wie im Vorjahr. Also begrenzte Gästeanzahl, desinfizieren usw. Wie es im Detail aussehen wird, kann ich nicht sagen, wir haben dazu noch keine Informationen bekommen«, sagt Betriebsleiter Erwin Klade.

 Neben der 25.000 Quadratmeter großen Schwimmfläche verfügt die Anlage über eine große Liegewiese, Badeinsel, Stege, einen Sprungturm und eine Wasserrutsche. Für die kleinen Gäste gibt es einen Nichtschwimmerbereich mit Sonnenschirmen, eine Hüpfburg, Spielplätze und zwei Kinder-Wasserrutschen. Im nördlichen Bereich der Anlage können bei der Minigolfbahn auch Stand-up-Paddle ausgeborgt werden.

Auch im Erlebnisschwimmbad St. Paul wurde bereits mit der Grundreinigung sowie Instandhaltungs- und Reparaturarbeiten begonnen. Der Saisonstart ist für Ende Mai geplant. Die Eintrittspreise haben sich im Vergleich zum Vorjahr nicht geändert. Eine Tageskarte inklusive Kästchen kostet für Erwachsene 3,50 Euro, für Kinder und Jugendliche bis 15 Jahre 1,50 Euro. Neben der großzügigen Beckenanlage stehen den Besuchern auch ein Beachvolleyballplatz, zwei Tischtennistische und Tischfußball zur Verfügung.

Das Schwimmbard in Reichenfels sperrt üblicherweise im Juni auf. Ein genaues Datum gibt es noch nicht.

Der Saisonstart beim Badeteich Lavamünd ist am 19. Mai geplant. »Wenn der Öffnungstermin der Bundesregierung hält, werden wir am 19. Mai unseren Badebetrieb aufnehmen und die Gastronomie sowie den Campingplatz eröffnen«, sagt Pächterin Irmgard Messner.

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