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Frantschach-St. Gertraud. Der frühere US-Präsident Joe Biden »teilte« sich das Weiße Haus in Washington mit Katze »Willow«. Seit 2011 arbeitet Kater »Larry« als offizieller Mäusefänger in der Downing Street Nummer 10, der Amtswohnung des britischen Premierministers in London. »Larry« trägt den Titel »Chief Mouser to the Cabinet Office«.
So weit geht man in Frant-schach-St. Gertraud nicht. Trotzdem gehört »Emil« quasi zur Mannschaft des Veranstaltungszentrums Artbox dazu: Der Kater ist ein gern gesehener Gast und beim Publikum äußerst beliebt.
»›Emil‹ hat bei uns Kultstatus«, sagt Amtsleiter Roland Kleinszig. Der herrenlose Streuner wird von der Zahnärztin Alexandra Süss, die in der Nachbarschaft der Artbox ordiniert, gefüttert. Kleinszig: »Sie lässt ihn natürlich nicht in die Ordination, sorgt aber für sein leibliches Wohl.« Und so hat sich der Kater selbst einen bevorzugten Aufenthaltsort gesucht: die Artbox.
»Er ist vor etwa eineinhalb Jahren das erste Mal aufgetaucht. Wenn wir seitdem das Licht einschalten, ist er schon da«, erzählt der Amtsleiter. Den Namen »Emil« erhielt der Kater von Carmen Vallant-Friesacher, der Ehefrau von Bürgermeister Günther Vallant. »Und seither ist er unser Hauskater«, sagt Kleinszig.
Ob Adventmarkt oder der jüngste Auftritt des Kabarettisten Petutschnig Hons: »Emil« ist mit von der Partie. »Er bleibt meistens im Windfang zwischen den Türen«, sagt Kleinszig, »dann schaut er kurz ins Haus, was los ist, und geht wieder auf seinen Platz. Er lässt sich streicheln und ist sehr gutmütig.«
Der stattliche »Emil« führt aber auch ein normales Katzenleben. Der Amtsleiter: »Er hat sein Revier, das er abgeht. Ich hoffe, dass ihn bei seinen Streifzügen weiterhin kein Auto überfährt.« Und um zu verhindern, dass Frantschach-St. Gertraud mit vielen weiteren kleinen Katern beglückt wird, ist demnächst seine Kastration geplant – »auf Gemeindekosten«, wie Kleinszig sagt.
Viel zu tun für »Emil«
Heuer hat der Kater übrigens noch eine Reihe von Veranstaltungen zu besuchen. So sorgt der Kabarettist Omar Sarsam am 12. März mit seinem Programm »Stimmt« für humorvolle Denkanstöße. Mit Walter Kammerhofer (»Amol ois«) folgt ein weiterer Publikumsliebling, der beste Unterhaltung garantiert. Ein besonderer Fixpunkt im Herbst sind die »Science Busters«, die am 19. September zweimal mit »Weltuntergang für Fortgeschrittene« auftreten – am Nachmittag für Kinder und am Abend für Erwachsene. Weiter geht es mit dem Addnfahrer (»Lausbua’m Gschicht’n«), Alfred Dorfer mit seinem neuen Programm »Gleich« sowie Roland Düringer, der mit »Regenerationsabend 3.0« zum Schmunzeln und zum Nachdenken bringen wird. Auch musikalische Highlights dürfen nicht fehlen: Am 31. Oktober ist »Die Udo Jürgens Story. Sein Leben, seine Liebe, seine Musik« mit Alex Parker und Gabriela Benesch zu Gast. Und am 3. Dezember stimmen Lukas Perman und Missy May mit »Es wird scho glei Weihnacht unplugged« auf die Adventzeit ein.
Den krönenden Abschluss bildet Lydia Prenner-Kaspar mit »Leise pieselt das Reh« am 11. Dezember. Ein weiterer besonderer Programmpunkt ist der Auftritt von Extremradsportler Christoph Strasser am 2. Oktober, der mit seiner beeindruckenden Lebens- und Erfolgsgeschichte begeistern wird.
Tickets sind online unter www.oeticket.com erhältlich.

Von Horst Kakl
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