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Zechhütte: Nach zehn Jahren wird neuer Pächter gesuchtAusgabe 32 | Mittwoch, 5. August 2026

Beginn der Pacht wäre im Jänner 2027. Dazu kommt auch die Betreuung von 85 Stück Vieh. Interessenten können sich bei der Agrargemeinschaft melden.

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Wolfsberg. Die Agrargemeinschaft Aichberger Zeche ist auf der Suche nach einem neuen Pächter für die Zechhütte auf der Saualpe. Der Pachtbeginn ist mit Jänner 2027 vorgesehen, nachdem der bisherige Pächter Daniel Eberhardt den Betrieb übergeben möchte. »Daniel Eberhardt möchte sich nach zehn Jahren beruflich umorientieren. Das bedauern wir natürlich sehr«, sagt Markus Deinsberger, Obmann der Agrargemeinschaft Aichberger Zeche. »Er war ein sehr guter Pächter. Die Küche genießt einen ausgezeichneten Ruf, und gemeinsam mit seinem Bruder, der sich um die Tiere kümmert, war das Pachtverhältnis in Summe wirklich eine gute Sache.«

Die Zechhütte liegt auf 1.520 Metern Seehöhe auf der Saualpe und ist vor allem in den Sommermonaten ein beliebtes Ausflugsziel. Grundsätzlich wäre ein ganzjähriger Betrieb möglich, erklärt Deinsberger. Die Hauptsaison liege zwar im Sommer, doch auch darüber hinaus gebe es Potenzial: »Im November kommen viele Gäste, die dem Nebel im Tal entfliehen und bei uns die Sonne genießen möchten.« Auch der Winter könne zusätzliche Besucher anlocken: Sobald es die Schneelage zulässt, wird eine Naturrodelbahn betrieben. Während des Rodelbetriebs ist die Zufahrtsstraße täglich von 10 bis 15 Uhr für den Autoverkehr gesperrt – ein Angebot, das regelmäßig zahlreiche Besucher auf die Saualpe bringt.

»Der neue Pächter sollte schon wissen, wo bei einer Kuh vorne und hinten ist« 
Markus Deinsberger, Obmann Agrargemeinschaft

Die Hütte bietet rund 45 Sitzplätze im Innenbereich sowie etwa 100 weitere Plätze im Außenbereich. Das gesamte Inventar gehört der Agrargemeinschaft und wird vom neuen Pächter übernommen.

Zum Pachtobjekt gehört auch die Betreuung des auf den Almen weidenden Viehs. Von Juni bis September werden dort 85 Stück Rinder im Koppelsystem in fünf Koppeln gehalten, ehe sie für den Winter in ihre Heimatbetriebe zurückkehren. Der Pächter müsse deshalb »schon wissen, wo bei einer Kuh vorne und hinten ist«, sagt Deinsberger mit einem Lachen. Fachliche Kenntnisse in der Landwirtschaft seien von Vorteil, denn jährlich gibt es rund 20 Abkalbungen. Außerdem sollte der Pächter ein Auge auf die Tiere haben und bei Verletzungen, Erkrankungen oder einer Geburt die jeweiligen Besitzer verständigen.

Die Suche nach einem Nachfolger läuft, Gespräche mit Interessenten habe es schon gegeben. Weitere Bewerber sind jedoch willkommen. Interessenten können sich direkt bei Obmann Markus Deinsberger unter der Telefonnummer 0664 1527740 melden.

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