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Lavanttaler Noah Trettenbrein jagt in Shanghai nach MedailleAusgabe 32 | Freitag, 7. August 2026

Der 19-jährige »Kärntner Lehrling des Jahres 2025« vertritt Österreich bei der Berufsweltmeisterschaft WorldSkills in China. Im Hochbau ist er dort der erste.

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St. Paul, Shanghai. Von 22. bis 27. September finden die WorldSkills 2026 in Shanghai statt. Mit dem Lavanttaler Noah Trettenbrein sowie dem Mechatronik-Duo David Seidl und Paul Wohlesser, das bei Flex in Althofen arbeitet, schickt Kärnten drei Medaillenhoffnungen zur Berufsweltmeisterschaft nach China. 
48 Teilnehmer entsendet Österreich zu den WorldSkills nach China – vom Anlagenelektriker bis zum Zimmerer kämpfen die besten jungen Fachkräfte des Landes um Medaillen. In Shanghai treffen sie auf mehr als 1.400 Teilnehmer aus über 60 Nationen. Austragungsort ist das National Exhibition and Convention Center (NECC), einer der größten Messekomplexe der Welt. Auf rund 1,5 Millionen Quadratmetern Fläche – verteilt auf 13 Hallen – finden die bislang größten WorldSkills der Geschichte statt.

Neuland für Trettenbrein 
Während Kärnten in der Mechatronik bereits auf eine lange WorldSkills-Historie verweisen kann, betritt Noah Trettenbrein Neuland. Der 19-Jährige aus St. Paul – Kärntens Lehrling des Jahres 2025 – ist der erste Kärntner überhaupt, der Österreich im Beruf Hochbau bei WorldSkills vertritt. »Geschichte schreiben zu dürfen, ist eine besondere Ehre. Jetzt möchte ich zeigen, dass wir Kärntner Hochbauer auch international ganz vorne mitmischen können«, sagt der WM-Starter, der im Vorjahr seine Hochbau-Lehre bei der BM-Haus GmbH in St. Georgen abschloss. Sein großes Ziel: »Ich möchte jeden Moment genießen und zeigen, was ich kann. Natürlich wäre eine Medaille etwas ganz Besonderes.«

Für den Lavanttaler Peter Storfer, Obmann der Sparte Gewerbe und Handwerk der Wirtschaftskammer Kärnten, ist die Premiere ein wichtiges Zeichen: »Der Hochbau gehört zu den Fundamenten unseres Wirtschaftsstandorts. Noah Trettenbreins Teilnahme zeigt, welches Niveau unsere jungen Fachkräfte erreichen können. Er ist Vorbild für viele junge Menschen, die eine Karriere im Handwerk anstreben.«

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