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St. Paul. Die Marktgemeinde St. Paul und die Gemeinde Groß St. Florian rücken näher zusammen: Durch die Eröffnung der Koralmbahn sind die beiden Portalgemeinden zu direkten Nachbarn geworden. Sowohl St. Paul als auch Groß St. Florian sind jeweils über einen hochrangigen Intercity-Bahnhof an die Koralmbahn angebunden. Diese Verbindung mit einer Fahrzeit von nur 16 Minuten bietet neue Perspektiven für beide Regionen.
Am 10. April fand ein erstmaliges Treffen der Gemeindevertretungen statt. Aus der Steiermark reisten dazu Bezirkshauptfrau Doris Bund, ÖBB-Regionalmanager Peter Wallis, Amtsleiterin Sabine Zenz, die Vizebürgermeister Maria Kögl und Werner Reiterer, Mitarbeiter der Gemeinde sowie Vertreter aus dem Vereinsleben und der Blaulichtorganisationen per Koralmbahn an.
Von Kärntner Seite waren Bezirkshauptmann Georg Fejan, ÖBB-Pressesprecher Herbert Hofer, Amtsleiterin Silke Thamerl, die Vizebürgermeister Stephan Lippitz und Adolf Streit, die Gemeindevorstände Lydia Mosser, Helmut Krobath, Michael Pirker sowie Gemeinderäte und Gemeindemitarbeiter anwesend. Die Alt-Lavanttaler Trachtenkapelle untermalte die Veranstaltung mit einem Quartett musikalisch.
Die Bürgermeister Johann Posch und Stefan Salzmann setzten mit dieser Zusammenkunft einen Startpunkt für zukünftige Zusammenarbeit und betonten in ihren Ansprachen die Vorteile von Kooperationen und von einem gemeinsamen Auftreten. Geteilte Wünsche wie eine verbesserte Radmitnahme durch den Koralmtunnel oder ein Bundesländer-übergreifendes Klimaticket wurden bereits identifiziert.
Zum Abschluss des offiziellen Teils übergab Salzmann seinem Amtskollegen eine Saisonkarte für das Erlebnisschwimmbad St. Paul, Posch übergab seinerseits ein Buch über das Steirische Feuerwehrmuseum in Groß St. Florian.
Im Anschluss fand im Gasthaus Poppmeier ein geselliger Austausch statt. Ein Gegenbesuch in Groß St. Florian findet im Herbst statt.

Von Unterkärntner Nachrichten Redaktion
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