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Lavanttal. In der Nacht auf Donnerstag zog eine Serie heftiger Unwetter über Kärnten und hielt die Feuerwehren stundenlang auf Trab. Insgesamt mussten die Einsatzkräfte bis in die frühen Morgenstunden zu 65 Unwettereinsätzen ausrücken – vor allem wegen überfluteter Keller, Parkplätze und Straßen.
Auch in Wolfsberg kam es zu einigen Überflutungen. Besonders betroffen war ein großer Pharmabetrieb, dessen Halle und Kellerräume binnen kurzer Zeit unter Wasser standen. Rund 90 Feuerwehrleute kämpften sich durch die Nacht, um die Wassermengen aus dem Gebäude zu pumpen. Es musste schnell gehandelt werden, um das Wasser aus dem Objekt zu bekommen. Danach wurde rasch mit den Reinigungsarbeiten begonnen.
Auch bei einigen Unterführungen entlang der Lavant trat der Fluß über die Ufer und Unterführungen mussten gesperrt werden.
Trotz der enormen Regenmengen konnten die Feuerwehren größere Schäden verhindern – ein Kraftakt, der einmal mehr zeigt, wie rasch Unwetter die Infrastruktur an ihre Grenzen bringen.

Von Unterkärntner Nachrichten Redaktion
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