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Wolfsberg. Ab Montag, 2. März, wird das Mittagsangebot beim Torwirt in Wolfsberg um eine eigene Streetfoodküche erweitert – ein Konzept, das schnelle, frische und unkomplizierte Küche mit regionalen Zutaten verbindet. Damit reagiert der Familienbetrieb auf einen Trend, der in vielen europäischen Städten längst Alltag ist: gutes Essen in kurzer Zeit, ohne Qualitätsverlust und ohne Stress.
Während im Torwirt am Abend weiterhin die klassische österreichische Wirtshausküche mit Vollservice im Mittelpunkt steht – vom Tafelspitz über Kärntner Nudeln bis zum Wiener Schnitzel vom Kalb –, setzt man zu Mittag auf ein völlig neues System. Die Streetfoodküche soll vor allem Berufstätigen, Schülern und Gästen mit wenig Zeit entgegenkommen. »Wir wollen, dass jeder Gast sein frisch zubereitetes Essen in weniger als vier Minuten bekommt«, erklärt Fabrice Mosgan, der Kopf hinter dem Konzept.
»Wir wollen unsere Tradition bewahren und gleichzeitig neue Wege beschreiten«
Peter Mosgan, Torwirt
Der 24‑Jährige kennt sich im Gasthaus seit Kindestagen an aus: Als Enkel des Wirtepaars Helena und Peter Mosgan ist er im Torwirt aufgewachsen. Nach seiner Ausbildung im Restaurant Marietta in Velden und mehreren Saisonen in Tiroler 4‑ und 5‑Sterne‑Hotels kehrte er 2025 in den Familienbetrieb zurück. Dort erhielt er die Aufgabe, eine moderne, dynamische Mittagsküche zu entwickeln – und nahm die Herausforderung begeistert an.
Zum Start setzt die Streetfoodküche beim Torwirt auf Klassiker, die europaweit zu den beliebtesten schnellen Gerichten zählen: Burger, Crispy Chicken, Currywurst und Grillhendl, aber auch Bowls und Salate werden angeboten. Ergänzt wird das Angebot durch eine Salattheke und eine täglich wechselnde Suppe zur Selbstbedienung. Ein Menü ist bereits ab zehn Euro erhältlich.
Alle Speisen werden vor den Augen der Gäste von Fabrice im neuen Streetfoodküchen-Bereich frisch zubereitet, verpackt und so konzipiert, dass die meisten Gerichte ohne Besteck gegessen werden können – ideal für die Mittagspause. Wer im Lokal essen möchte, holt sein Gericht an der Theke ab. Für alle, die es besonders eilig haben, gibt es die Möglichkeit zur Vorbestellung über die Torwirt‑App – inklusive zwei Euro Preisvorteil pro Bestellung.
Regional, schnell und leistbar
Ein zentraler Punkt des neuen Konzepts ist die Herkunft der Zutaten. Die Familie Mosgan setzt auf regionale, naturbelassene Lebensmittel von Produzenten aus dem Lavanttal. »Streetfood heißt für uns nicht Fast Food im klassischen Sinn, sondern ehrliche Küche, modern interpretiert«, betont Fabrice. Die Kalkulation ohne Servicepersonal ermöglicht günstigere Preise: Ein Viertel Grillhendl mit Semmel kostet 6,50 Euro, ein halbes 8,50 Euro – ein Angebot, das in Wolfsberg wohl viele Fans finden wird. Auch Lieferungen sind möglich, und für die Zukunft sind wöchentliche Themenschwerpunkte geplant – von internationalen Streetfood‑Einflüssen bis zu saisonalen Spezialitäten.
»Wir wollen unsere Tradition bewahren und gleichzeitig neue Wege gehen. Mit Fabrice haben wir jemanden, der beides versteht: die Wurzeln des Hauses und die Erwartungen einer jungen Generation«, sagt Torwirt-Chef Peter Mosgan.
// Info
Torwirt
Am Weiher 4, 9400 Wolfsberg.
T: 04352 2075
M: officeno@spamhotel-torwirt.at
W: torwirt-wolfsberg.at

Von Michael Swersina
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