Weiter warten auf drei Punkte: Baribo rettete mit seinem Doppelpack gegen Tirol einen ZählerAusgabe 33 | Mittwoch, 18. August 2021

Auch gegen WSG Tirol gab es wieder keinen vollen Erfolg für den RZ Pellets WAC. Auch wenn die Lavanttaler die stärkere Mannschaft waren, musste zwei Mal ein Rückstand aufgeholt werden. Eine umstrittene Entscheidung verwehrte den Wölfen einen Elfmeter.

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Unterkärntner Nachrichten Redakteur Michael Swersina Von Michael Swersina m.swersinano@spamunterkaerntner.at
Bild links: Tai Baribo rettete mit seinen zwei Treffern gegen WSG Tirol einen Punkt für den WAC. Der WAC-Fanclub feuerte seine Mannschaft lautstark an. Foto: Pulsinger

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Wolfsberg. Zum ersten Mal seit der Bundesligasaison 2015/16 ist der WAC das Tabellenschlusslicht der Liga. Auch nach dem Spiel gegen WSG Tirol änderte sich daran nichts. Der verpatzte Saisonstart ist für Trainer Robin Dutt aber noch kein Grund zur Sorge: »Die Saison ist sehr lange,  da werden wir nicht unruhig.«

Mario Leitgeb feierte nach dem Ende seiner Rotsperre sein Saison-Debüt, für ihn musste Kai Stratznig auf die Bank.

Der Spielbeginn gegen die Tiroler verlief alles andere als nach Plan. Mit den ersten Angriff gingen die Gäste in der fünften Spielminute durch Koch, der WAC-Keeper Kuttin überraschte, in Führung. Danach baute der WAC Druck auf und kam gleich durch Taferner und Baribo zu zweiten guten Chancen. Besonders ärgerlich für die Wolfsberger: Baribos Schuss wurde von Awoudja auf der Linie geklärt – allerdings mit der Hand. Schiedsrichter Ciochirca entschied auf Eckball. 

»Es war ein wildes Spiel. Du hattest das Gefühl, dass bei jedem Angriff ein Tor fallen könnte«
Robin Dutt, Trainer WAC

Die Entscheidung wurde dann vom Video Assistant Referee (VAR) überprüft und für korrekt empfunden. Eine unverständliche Entscheidung, da die Zeitlupe ein klares Handspiel von Awoudja zeigte. Danach verpassten die Wölfe den Ausgleich gleich dreimal nach Standards jeweils durch Kopfbälle von Gugganig (29./30.) sowie durch Leitgeb (30.), dessen Kopfball auf der Linie geklärt wurde. In der 32. Minute dann die Erlösung für den WAC: Baribo (32.) tankte sich durch die Tiroler Verteidigung und erzielte sein erstes Tor für den WAC in dieser Saison.

Wieder traf Baribo

Auch nach dem Seitenwechsel gingen wieder die Gäste in Führung. In der 60. Minute ging Anselm nach einem langen Ball von Koch an Kuttin vorbei und schob den Ball  ins leere Tor. In der 66. Minute führte eine israelische Koproduktion erneut zum Ausgleich: Peretz bediente Baribo, der ließ sich die Chance nicht entgehen und sorgte für das 2:2. (66.). 

Danach flachte das Spiel ab, Spannung kam erst wieder in der Nachspielzeit auf. Zunächst vergab Wallner per Kopf und Schulter den Matchball (92.) für die Gäste, wenig später verpasste Peretz die Möglichkeit zum »Lucky Punch« (94.). 

WAC-Trainer Robin Dutt meinte nach dem Spiel auf Sky: »Es war ein sehr wildes, offenes Spiel. Du hast das Gefühl gehabt, dass bei jedem Angriff ein Tor fallen könnte. Beide Defensiven waren unglaublich anfällig. Wir haben unsere Probleme nach wie vor in der Abwehr. Mich freuen die zwei Tore von Tai Baribo, aber wenn man sieht, wie viele Chancen wir erspielen müssen für zwei Tore, dann steht das in keinem Verhältnis.« 

Ergebnisse: 

RZ Pellets WAC - WSG Tirol 2:2, FC Admira - Red Bull Salzburg 0:1,TSV Hartberg - SV Ried 1:1, LASK - Sturm Graz 1:3, FK Austria Wien - Austria Klagenfurt 1:1, SCR Altach - Rapid   3:0.

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