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Die neue A-Klasse: Ein Konzept für junge FahrerAusgabe 30 | Mittwoch, 24. Juli 2019

Die vierte Generation der Mercedes A-Klasse soll vor allem ein junges Publikum ansprechen. Eine breite Motorenpalette, modernes Design und neueste Technik im Interieur sind auf die Zielgruppe abgestimmt. Die Einstiegsvariante ist ab rund 29.000 Euro erhältlich.

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Unterkärntner Nachrichten Redakteur Philipp Tripolt Von Philipp Tripolt tripoltno@spamunterkaerntner.at
Mercedes A-Klasse
Auffälligstes Erkennungsmerkmal der neuen A-Klasse von Mercedes-Benz ist wohl die tiefe Front mit der langgezogenen Motorhaube und den schmalen Scheinwerfern. Die zweigeteilten Rückleuchten runden das Heck auch optisch ab. Im Innenraum wartet auf den Fahrer ein volldigitales Instrumentendisplay. Foto: Tripolt
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Wolfsberg. Wer sich an die ersten beiden Modellreihen der Mercedes-Benz A-Klasse zurück erinnert, hätte dem deutschen Automobilhersteller kaum einen derart modernen Nachfolger zugetraut, wie er aktuell erhältlich ist.

Von Mercedes Hartl in Wolfsberg erhielten die Unterkärntner Nachrichten für eine Testfahrt die neueste Kompaktlimousine aus dem Hause Mercedes zur Verfügung gestellt. Der Testwagen, ein A 118 d, war ausgestattet mit 116 Diesel-PS und natürlich dem mittlerweile Mercedes-typischen Funktionen im Innenraum, die beinahe alle Stückerl spielen.

Doch beginnen wir bei der Optik. Die vorhin angesprochenen ersten beiden Generationen der A-Klasse lassen sich mit der aktuellen Version kaum noch vergleichen. Der größte Entwicklungsschritt wurde bei der Modellreihe mit der dritten Generation gemacht, doch das neueste Fabrikat geht diesen Schritt entschlossen weiter.

Exklusives Einstiegsmodell
Mercedes-Benz hat es hier geschafft, ein, wie es der Hersteller selbst nennt, Einstiegsmodell in die exklusive Daimler-Welt zu entwerfen. Obwohl die A-Klasse, liebevoll auch als »Baby-Benz« tituliert, das kleinste Fahrzeug des schwäbischen Herstellers ist, muss auf Luxus nicht verzichtet werden. Das fängt bei der Optik und den zur Verfügung stehenden Zusatzpaketen an, geht über das sportliche Fahrverhalten bis hin zum hochtechnischen Interieur. Das Einstiegsmodell steht seinen größeren Fabrikatskollegen um nichts nach. Schon die Optik mit der langgezogenen Motorhaube, der tief angelegten Front und den hohen Fensterlinien, weiß für einen Blickfang zu sorgen. Durch das abgeschrägte Heck und die damit verbundenen optimierten Abmessungen konnte zudem auch das Platzgefühl im Innenraum verbessert werden. Für Fahrer und Passagiere stehen mehr Kopf-, Bein- und Ellbogenfreiheit zur Verfügung.

Sprachsteuerung »MBUX«
Mit an Board der A-Klasse ist auch die »Mercedes Benz User Experience« (»MBUX«). Aktiviert wird die Sprachsteuerung mit den Worten »Hey Mercedes« – schon wartet das System auf die Befehle des Fahrers. Besonders bei der Navigation erweist sich »MBUX« als nützlich, da man sein Reiseziel schnell und unkompliziert eingeben kann. Es stehen aber viele, teils nützliche, teils weniger nützliche Funktionen zur Verfügung.  Ein weniger nützlicher, dafür umso unterhaltsamerer Sprachbefehl ist die Aufforderung »Erzähle mir einen Witz«.

»MBUX« kann für den Fahrer sehr unterstützend sein, doch letztendlich ist der wichtigste Punkt das Fahren – und die A-Klasse fährt sich wirklich gut. Bereits die Diesel-Variante mit 116 PS ist im niederen Geschwindigkeitsbereich äußerst agil und spritzig. Die Automatik schaltet beinahe unbemerkt und mit der Dynamic-Select-Funktion kann der Fahrer selbst entscheiden, ob der »Baby-Benz« sportlich oder lieber verbrauchsarm agieren soll.

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