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Snooker: Markus Koschel sorgt als klarer Außenseiter für eine dicke ÜberraschungAusgabe 01 | Mittwoch, 4. Januar 2023

Der 21-Jährige von Carinthia Snooker Wolfsberg schaffte als Außenseiter den Finaleinzug in die Challenge Süd im siebenten Turnus des Vorjahrs. In der Rangliste verbesserte er sich damit um über 100 Plätze.

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Unterkärntner Nachrichten Redakteur Philipp Tripolt Von Philipp Tripolt tripoltno@spamunterkaerntner.at
Der 21-jährige Markus Koschel von Carinthia Snooker Wolfsberg stellte kürzlich in Graz sein Talent unter Beweis. Bei der durchgeführten »Challenge Süd« erreichte er als klarer Außenseiter sensationell das Finale. Mit diesem Erfolg macht er in der österreichweiten Rangliste über 100 Plätze gut. Foto: KK

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Wolfsberg, Graz. Markus Koschel vom Carinthia Snooker Wolfsberg sorgte kürzlich in der Austrian Snooker League (ASL) für eine dicke Überraschung. Der 21-Jährige qualifizierte sich über das Challenge Qualifier für die ASL Challenge Süd im siebenten Turnus dieses Jahr. Jährlich finden sieben Turnusse der Austrian Snooker League statt. In jedem Turnus wird ein nach Region eingeteiltes Challenge durchgeführt. Die jeweiligen Sieger durften beim Grand Prix in Wien antreten.

Durchmarsch ins Finale
Koschel, der alle vier Qualifier-Spiele für sich entscheiden konnte, qualifizierte sich souverän für die ASL Challenge Süd, die in Graz stattfand. In der Gruppe A warteten auf den Wolfsberger drei Gruppengegner, die besten zwei Spieler jeder Gruppe qualifizierten sich für das Viertelfinale. Koschel siegte gegen Christian Gimpl mit 2:0 (54:40, 53:39). Im Spiel gegen Claus Hardt-Stremayr feierte er erneut einen glatten 2:0-Sieg (43:36, 49:40). Gegen Erich Haas verlor der 21-Jährige das erste Frame mit 30:44, siegte im zweiten Durchgang mit 63:28. Im entscheidenden dritten Frame behielt der Wolfsberger mit 64:43 die Oberhand. Mit drei Siegen und nur einem abgegebenen Frame, stand er im Viertelfinale. »Mein Ziel war es, die Gruppenphase zu überstehen. Ich wollte das Viertelfinale erreichen«, blickt Koschel zurück.

Der 21-Jährige belegte vor der Challenge Süd den 194. Rang in der österreichischen Rangliste. In der ersten KO-Runde traf er auf Herbert Heiser (66.). Koschel setzte sich knapp mit 2:1 (77:38, 47:56, 64:28) durch und traf im Semifinale auf Pascal Kornberger, die Nummer 32 der Rangliste. Als klarer Außenseiter sorgte Markus Koschel für eine große Überraschung, besiegte Kornberger klar mit 3:0 (53:28, 62:32, 52:34) und schaffte sensationell den Finaleinzug. Dort traf er auch Christian Gimpl, den er in der Gruppenphase bereits mit 2:0 besiegt hatte. Im Finale hatte der 21-Jährige dann aber das Nachsehen gegen die Nummer 22 der Rangliste. Koschel musste sich Gimpl mit 1:3 (27:54, 55:38, 40:69, 23:57) geschlagen geben.

»Ich trainiere nur am Wochenende. Bei einem zweitägigen Turnier leidet meine Konzentration etwas. Aber ich bin natürlich trotzdem sehr zufrieden mit meiner Leistung«, erklärt Koschel, der in Graz studiert.

Mit dem Finaleinzug sammelte der Wolfsberger im siebenten Turnus 190 Punkte. Damit verbesserte er sich in der Rangliste vom 194. auf den 92. Rang. Koschel: »Mein Ziel ist es, weitere Punkte für die Rangliste zu sammeln, um unter die besten 40 oder 50 Spieler zu kommen.« In diesem Fall würde er sich auch die Qualifier für zukünftiges Challenges ersparen. Im Februar startet der nächste Turnus, in dem der Wolfsberger wieder versuchen wird, sich über das Qualifier für die kommende Challenge Süd zu qualifizieren, bei der er abermals überraschen möchte.

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