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Wolfsberg. In den kommenden Sommerferien fällt der Startschuss: Die Bildungswelt Wolfsberg wird einer Komplettsanierung unterzogen, in die der Schulgemeindeverband Wolfsberg und das Land Kärnten rund zehn Millionen Euro investieren. Am Ende wird eine runderneuerte Schule herauskommen – auf dem neuesten Stand der Technik.
Erbaut in den Jahren 1947 bis 1949, fand der erste Unterricht im Gebäude an der Packer Straße 1950 statt. Der Bau hat also rund 75 Jahre »auf dem Buckel«. »Die letzte große Sanierung wurde vor etwa 25 Jahren durchgeführt«, sagt Klaus Penz, Obmann des Schulgemeindeverbands Wolfsberg.
Laut Penz ist jetzt geplant, die Sanitäranlagen, die Elektrotechnik sowie die einzelnen Brandabschnitte auf den neuesten Stand zu bringen: »Wir wollen auch Barrierefreiheit schaffen und mit wärmetechnischen Maßnahmen die Außenisolierung verbessern.«
Turnsäle werden »fit«
Die beiden zur Bildungswelt gehörenden Turnsäle werden ebenfalls komplett saniert – und bleiben damit erhalten. Penz: »Hier gibt es neue Vorschriften, die bei der Sanierung berücksichtigt werden.« Mit der Renovierung der Außenfassade könnte auch eine optische Veränderung der Schule einhergehen. »Das hängt aber vom Architekten ab«, sagt der Obmann, laut dem noch nicht fix ist, welcher Planer beauftragt wird.
Der Beginn der Arbeiten ist in den heurigen Sommerferien vorgesehen, »Ziel der Fertigstellung ist 2027 oder 2028«, so Penz. Die großen Maßnahmen sollen immer in den Ferien umgesetzt werden, damit der Unterricht möglichst nicht gestört wird.
Abwechselnder Unterricht
Kleinere Arbeiten sind aber auch während des Schuljahrs geplant, die Schüler werden abwechselnd im Nord- und Südtrakt unterrichtet. Penz: »Viele Fächer sind geteilt, die Kindern wandern also auch jetzt schon zwischen den Räumen.« Die geplanten Kosten der Generalsanierung belaufen sich auf rund zehn Millionen Euro, getragen werden sie vom Schulgemeindeverband Wolfsberg, der dafür Rücklagen gebildet hat, und dem Land Kärnten, etwa im Verhältnis 30 zu 70. Derzeit werden in der Mittelschule Bildungswelt Wolfsberg 150 Schüler in acht Klassen unterrichtet. Penz: »Auch danach wird es wieder acht Klassen geben. Die Gesamtfläche bleibt gleich, die Zahl der Räume wird sich aber verändern. Teils werden Wände durchgebrochen, um größere Räume zu schaffen – etwa für die letzte verbliebene Klasse der Musikmittelschule Wolfsberg (Anm.: siehe auch Artikel S. 14).« Dagegen ziehen die Schulen für Sozialberufe Wolfsberg der Caritas, derzeit ebenfalls in der Bildungswelt angesiedelt, mit Ende des Schuljahrs aus. Wohin ist derzeit noch nicht bekannt. »Trotzdem wird in der Bildungswelt nach Abschluss der Sanierung alles belegt sein«, sagt der Obmann des Schulgemeindeverbands.

Von Horst Kakl
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