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Villach. Am 25. und 26. April wird zum bereits zwölften Mal die Silbersee-Trophy in Villach veranstaltet. Das Tennis-Einladungsturnier für Jugendliche aus ganz Kärnten ist das Herzensprojekt des gebürtigen St. Andräers Erich Petschnig (59).
Petschnig, der als Organisator verantwortlich zeichnet, veranstaltet das Turnier jährlich als Non-Profit- und Charity-Veranstaltung. Das Turnier, an dem auch immer wieder Lavanttaler Athleten teilnehmen, findet stets unter dem Titel »Tennis trifft Kunst« statt. Wie es zu dem Titel kommt, ist einfach erklärt: Die drei Sieger – das Teilnehmerfeld wird nach ITN-Punkten gereiht und in drei Gruppen eingeteilt – erhalten jeweils ein Bild. Zusätzlich Aufwertung erhalten die Kunstwerke durch die Unterschriften prominenter Persönlichkeiten. In den vergangenen Jahren unterstützten Franz Klammer, Didier Cuche, Andreas Goldberger oder Barbara Schett mit ihren Autogrammen die Veranstaltung.
Die Bilder, Alleinstellungsmerkmal der Silbersee-Trophy, wurden auch in diesem Jahr von den Künstlerinnen Dominique Petschnig, Selina Maurer und Sabine Pesec geschaffen. Und auch heuer hat Petschnig drei namhafte (Ex-)Profisportler getroffen und sie um ihre Unterschriften gebeten. Die Bekanntgabe erfolgte in drei Schritten. Zunächst veröffentlichte Petschnig das Treffen mit Ex-Ski-Alpin-Star Matthias Mayer, dreifacher Olympiasieger und elffacher Gewinner von Weltcuprennen. »Ich bin so stolz, dass ein ehemaliger Spitzensportler dieses Formats die Silbersee-Trophy und die Siegerbilder so aufwertet«, sagte Petschnig nach dem Treffen mit Mayer. Nachdem der St. Veiter Mayer die Bilder unterschrieben hatte, veröffentlichte Petschnig online unter www.silbersee-trophy.at wenig später, wer noch zur Unterschrift gebeten wurde.
Niemand geringerer als die österreichische Tennis-Legende Thomas Muster unterhielt sich mit dem St. Andräer über sein Projekt. Petschnig sagt zum Treffen mit Muster: »Für mich ist es ein Moment größter Dankbarkeit und tiefen Stolzes, dass sich die ehemalige Nummer Eins der Tenniswelt und Grand-Slam-Sieger Zeit genommen hat, um mit mir über meine Veranstaltung zu sprechen.«
Und schließlich gab es noch eine weitere Persönlichkeit, die sich mit ihrer Unterschrift auf den Siegerbildern verewigt hat. Wer das ist, kann Petschnig noch nicht verraten: »Aus vertragstechnischen und medienrechtlichen Gründen darf ich den Namen erst vor Ort bei der Silbersee-Trophy veröffentlichen.«
»Ich empfinde größte Dankbarkeit, dass sich Thomas Muster Zeit genommen hat«
Erich Petschnig, Organisator
Für Petschnig ist diese Unterstützung alles andere als selbstverständlich. Die Dankbarkeit gegenüber den Sportstars, die trotz dichtem Terminkalender jedes Jahr aufs Neue Zeit finden, zieht sich wie ein roter Faden durch seine Organisation. »Es ist genau diese Mischung aus Bodenständigkeit und Wertschätzung, die den besonderen Charakter der Trophy ausmacht«, weiß der St. Andräer.
Fixpunkt im Kalender
Was einst als kleine Idee begann, hat sich mittlerweile zu einem Fixpunkt im Kärntner Tennis-Kalender entwickelt. Die Grundidee ist dabei unverändert geblieben: ein hochklassiges Turnier – aber ohne Leistungsdruck. Gereiht wird nach ITN, also der jeweiligen Spielstärke, aber ohne Auswirkungen auf die ITN-Wertung. Von Beginn an ging es Petschnig nicht um Punkte, sondern um Freude am Spiel, wie er sagt: »Mir geht es einzig und allein darum, dass die Jugend spielen kann.« Das Motto der diesjährigen Ausgabe bringt übrigens die Bedeutung des Turniers treffend auf den Punkt: »Leuchtturmprojekt«. »Der langjährige Silbersee-Mitspieler Laurin Schulz meinte: ›Deine Silbersee-Trophy ist ein Leuchtturmprojekt. Immer wenn du uns rufst, werden wir kommen!‹ Dieser Satz hat sich bei mir so tief eingebrannt, dass daraus schließlich das diesjährige Motto entstand«, erklärt Petschnig.
Im Vorjahr konnten übrigens 1.270 Euro an Spendengelder eingenommen werden. »Mein Zugang ist, dass jedes Jahr ein Kind aus der Umgebung, das Unterstützung benötigt, die eingenommenen Spenden erhält«, erklärt der St. Andräer abschließend.

Von Philipp Tripolt
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