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Lavanttal. Ereignisreich und mit einem Dämpfer in letzter Sekunde endete das Heimspiel des ATSV Wolfsberg am Karfreitag gegen Ferlach Atus, Schlusslicht der Kärntner Liga. Hezekiah Okirikpo brachte den ATSV in der dritten Minute in Führung, doch Ferlach glich in der 36. Minute überraschend aus. Berat Alegöz sorgte in der Nachspielzeit der ersten Hälfte per Elfmeter für die erneute Wolfsberger Führung, die in der 55. Minute wieder egalisiert wurde. Als Marcel Stoni den Treffer zum 3:2 erzielte (85.) rechneten die Zuseher mit einem Sieg für den ATSV, doch in der dritten Minute der Nachspielzeit glich Ferlach noch aus.
Da aber sowohl Völkermarkt (2:1-Niederlage beim KAC) als auch Donau (2:0-Niederlage gegen die Austria Klagenfurt Amateure) ihre Spiele verloren, baute der ATSV seine Tabellenführung trotz des Patzers gegen das Schlusslicht aus.
»Michöl« gibt sich keine Blöße
Absolut souverän präsentierte sich der FC St. Michael im Spiel gegen St. Michel ob Bleiburg. Die Lavanttaler gingen durch Christoph Waich nach 33 Minuten in Führung, Jakob Opressnig erhöhte kurz vor dem Pausenpfiff auf 2:0. Michael Six per Freistoß (54.) und Alexander Kirisits (79.) sorgte am Ende für einen klaren und deutlichen 4:0-Sieg.
Drei Punkte sicherte sich am vergangenen Wochenende auch der SK St. Andrä. Im Heimspiel gegen Aufsteiger Griffen, sorgte Marius Radl für das 1:0. Die Gäste glichen durch Tilen Kralj aus (35.), bevor erneut Radl für St. Andrä zum frühen 2:1-Endstand traf (38.).
Weniger erfolgreich verlief das Wochenende für den SV Bad St. Leonhard. Nachdem Leader Launsdorf schon am Donnerstag gegen die Treibach Juniors unterlegen war, hatte Leonhard am Ostersonntag gegen Kraig (4.) die Chance, den Anschluss zu finden. Kevin Hofer brachte Kraig nach nur neun Minuten in Führung. Ab der 40. Minute waren die Gäste in Unterzahl und in der 41. Minute verwandelte David Pabst einen Strafstoß zum 1:1. Für mehr reichte es allerdings nicht. In der zweiten Hälfte verschoss Kraig noch einen Elfmeter – Keeper Lukas Joham parierte. Bad St. Leonhard liegt damit weiterhin vier Punkte hinter Launsdorf. Am kommenden Sonntag kommt es in Launsdorf zum direkten Duell.
Und erneut ohne Punkte endete das vergangene Wochenende für den SC St. Stefan. In Globasnitz setzte es für die Lavanttaler Kicker eine deutliche 3:0-Niederlage.
Eitweg siegt gegen Sittersdorf
Durchatmen heißt es beim SV Eitweg. Die Lavanttaler waren zuletzt akut vom Abstieg bedroht, hatten sie doch vor dem Wochenende nur fünf Punkte Vorsprung auf die SAK Amateure, die auf dem letzten Platz und damit dem Abstiegsplatz liegen. Nachdem es am Ostersonntag einen doch etwas überraschenden 2:0-Sieg gegen Sittersdorf gab, bei dem Wolfgang Theuermann und ein Sittersdorfer Eigentor den Sieg ebneten, beträgt der Vorsprung nun sieben Punkte.
Im Süd-Lavanttaler Derby zwischen dem ASC St. Paul und dem SV Lavamünd gab es keinen Sieger. Als es schon nach einem torlosen Remis aussah, traf der eingewechselte Ben Naverschnig für St. Paul in der 87. Minute zum 1:0. Dass es mit dem Sieg nichts wurde, hat St. Paul dem Lavamünder Thomas Tratar zu verdanken, der in der sechsten Minute der Nachspielzeit einen Strafstoß zum 1:1-Endstand verwandelte.
Punktelos endete für den TSV Preitenegg das Auswärtsspiel in Gallizien. Am Ende gab es gegen den derzeit Tabellenzweiten eine 2:0-Niederlage. Interessantes Detail: In den jüngsten 13 Begegnungen konnte sich ganze elf Mal das Team aus Gallizien durchsetzen, nur zweimal ging Preitenegg als Sieger vom Platz.
Rojach feiert einzigen Sieg
Ein Wochenende zum Vergessen war für es nahezu für alle Lavanttaler Teams in der 2. Klasse D. Nur der SV Maria Rojach konnte sich über einen Sieg freuen. Auswärts beim FC Frantschach sorgten Noah Müller (12.) und Julian Stückler (16.) früh für eine komfortable Führung von Maria Rojach. Eric Trippolt legte noch vor der Halbzeit nach (42.). Jakob Grassler verkürzte nach Wiederanpfiff (46.) auf 1:3, doch Matteo Jöbstl per Elfer (49.) und erneut Eric Trippolt (70.) besiegelten den 1:5-Sieg von Maria Rojach.
Eine Niederlage gab es für den ASV St. Margarethen in Eberndorf. Gegen den Fünften der Liga fasste der ASV eine knappe 1:0-Niederlage aus. In der Tabelle beträgt der Rückstand von St. Margarethen auf ASK Klagenfurt nun sechs Punkte – ein kleiner Rückschlag im Kampf um den Aufstieg.
Der SV Reichenfels musste sich in Viktring klar mit 4:0 geschlagen geben und die St. Stefan NextGen hat ebenfalls eine deutliche Niederlage zu verdauen. Bei ASV 1b gab es eine 5:1-Niederlage. Das Tor für St. Stefan erzielte Matthias Bissinger in der 47. Minute zum zwischenzeitlichen 1:1.

Von Philipp Tripolt
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