Der neue Skoda Fabia: Flüsterleise und drehfreudigAusgabe 43 | Mittwoch, 27. Oktober 2021

Der Neue steht bereits bei den Händlern und ist mit (derzeit) mit vier verschiedenen Motorisierungen zu haben – je nach Geschmack. Das größte Modell mit 150 PS folgt im Frühjahr. Bestens ausgestattet und intuitiv zu bedienen ist das Fahren eine wahre Freude.

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Wolfsberg. Mit einem Luftwiderstandswert von nur 0,28 setzt der neue Skoda Fabia Maßstäbe in seiner Klasse.  Das liegt nicht nur an den Konturen der Karosserie – etwa der abfallenden Dachlinie oder der Neigung der Windschutzscheibe –, sondern auch an den vielen weiteren Elementen, die zur Verringerung des Luftwiderstands beitragen. Genannt sei hier nur das spezielle Design der mit Aero-Radkappen versehenen Leichtmetallfelgen.

Das war auch bei unserer Probefahrt im Fabia, der uns vom Wolfsberger Autohaus »Skoda Dohr« zur Verfügung gestellt worden war, nicht zu überhören. Der Neue ist auf der Autobahn auch bei Tempo 130 flüsterleise, Windgeräusche gehören bei ihm der Vergangenheit an. 

22 Jahre nach seinem Debüt läuft mittlerweile die vierte Generation des Fabia vom Band. Von den ersten drei Generationen wurden mehr als 4,5 Millionen Modelle verkauft. Der neue Fabia glänzt mit modernem Design, gesteigerter Dynamik und zahlreichen neuen Assistenzsystemen. In der Länge ist er um rund 100 Millimeter auf 4.108 Millimeter gewachsen und übertrifft damit die Vier‑Meter‑Marke. Von seinen Außenmaßen ist er damit eigentlich kein Kleinwagen mehr. Das zuvor bereits größte Kofferraumvolumen im Segment wurde nochmals um 50 Liter erweitert und stieg auf 380 Liter an. Fünf Benzinmotoren aus der aktuellen EVO-Generation des Volkswagen-Konzerns bieten ein Leistungsspektrum von 65 bis 150 PS ab. Bis zu 900 Kilometer lange Fahrten (laut WLTP) sind nun ohne Tankstopp möglich. Dieselmotoren werden im neuen Fabia nicht angeboten.

Unser Testwagen war ein 95 PS starker Fabia mit der Ausstattungslinie »Ambition«. (Erhältlich ist auch die Variante »Style«, die Linie »Monte Carlo« wird folgen.) Der Skoda zeigte sich als drehfreudiger Flitzer, der sich im Fließverkehr Richtung St. Andrä mit Tempo 70 im fünften Gang mühelos und sparsam bewegen ließ. Die Rundumsicht war ausgezeichnet, nie kam das Gefühl auf, man werde beim Einparken im Stadtgebiet jeden Moment einen Pfosten übersehen (was leider nicht mehr bei allen modernen Autos selbstverständlich ist.) 

Ausgestattet mit allem, was das Lenkerherz begehrt – von der Einparkhilfe hinten über eine Zwei-Zonen-Klimaanlage und Scheibenwischer mit Regensensor  bis zum Audiosystem »Bolero« mit Touchscreen und sechs Lautsprechern – fühlte sich der Testfahrer sofort darin wohl. Das Cockpit wirkt aufgeräumt, jeder Schalter sitzt dort, wo er zu erwarten ist. Auch das Display ist intuitiv bedienbar – und nicht, wie anderswo, ein Buch mit sieben Siegeln. Das Multifunktionslenkrad lag hervorragend in den Händen, die vom Fahrer davor verstellten Anzeigen – der Tester besteht auf einer digitalen Geschwindigkeitsanzeige – waren binnen Sekunden nach Wunsch justiert. 

Mit einem Satz: Auch der neue Fabia ist ein preiswertes und ordentliches Fahrzeug, der Absatz ist quasi schon garantiert.

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