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Die Zentrale liegt in Wolfsberg: Drei Banken schließen sich zusammenAusgabe 26 | Dienstag, 30. Juni 2026

Die Raiffeisenbanken Mittleres Lavanttal, Unteres Lavanttal und Eberndorf schließen sich zusammen, um gemeinsam ihre Stärken zu bündeln.

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Lavanttal. Die Raiffeisenbanken Mittleres Lavanttal, Unteres Lavanttal und Eberndorf schließen sich zusammen, um gemeinsam ihre Stärken für die Herausforderungen der Lebens- und Wirtschaftsregion AREA SÜD zu bündeln. Das teilten die Geldinstitute in der Vorwoche in einer Aussendung mit. Die Banken werden künftig als »Raiffeisenbank Koralpe-Klopeiner See« auftreten.

Laut der Presseinformation fanden im Vorfeld intensive Gespräche zwischen Vorständen und Aufsichtsräten der beteiligten Banken statt. Gleichzeitig arbeiteten bereichsübergreifende Teams über ein Jahr lang intensiv an der Vorbereitung und Umsetzung. Die finale Entscheidung lag bei den Mitgliedern: Im Zuge der Generalversammlungen wurde in den vergangenen Tagen über die Fusion abgestimmt.

Der Firmensitz der neuen Bank wird in der derzeit entstehenden neuen Raiffeisen-Zentrale in Wolfsberg nahe dem Bahnhof sein.

Durch den Zusammenschluss soll eine führende Regionalbank mit einer Bilanzsumme von über einer Milliarde Euro und mehr als 38.000 Kunden in der Region Unterkärnten entstehen, dem wirtschaftlichen Ballungsraum Area Süd sowie den angrenzenden Märkten in Slowenien.

»Daraus ergeben sich neue Chancen, die Marktposition in der gesamten Wirtschaftsregion auszubauen und strategisch weiter zu wachsen«, heißt es in der Aussendung. Die gebündelten Ressourcen schaffen die Grundlage, das Engagement in den Bereichen Nachhaltigkeit, Kultur, Bildung und Soziales voranzutreiben. Besonders hervorzuheben ist das chancenreiche Potenzial für grenzüberschreitende Entwicklungen: Der slowenische Markt soll gezielt weiterentwickelt und bestehende Synergien genutzt werden.

Die neue Struktur eröffnet dabei zusätzliche strategische Möglichkeiten: Der Firmenkundenbereich wird weiter ausgebaut, »um Unternehmen bei ihren Investitionen und wirtschaftlichen Vorhaben noch gezielter zu begleiten«, schreibt die neue Bank. Darüber hinaus ist die Einführung eines eigenen Private Banking-Segments vorgesehen, das individuelle Finanzlösungen und Veranlagungskonzepte bietet.

Betont wird in der Aussendung, dass sämtliche Bankstellen unverändert bestehen bleiben. »Der Übergang wird mit besonderem Augenmerk auf Kontinuität und Kundenzufriedenheit so nahtlos wie möglich gestaltet werden«, heißt es.

Die neue »Raiffeisenbank Koralpe-Klopeiner See« besitzt  zwölf Bankstellen, 152 Mitarbeiter werden beschäftigt. Das Kundengeschäftsvolumen beträgt rund 2,3 Milliarden Euro. 

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