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Lavamünd, Neuhaus. Mit der Eröffnung der Fotoausstellung des INTERREG-Projekts »Bridges« setzen Schüler aus Kärnten und Slowenien ein Zeichen für gelebte Nachbarschaft und grenzüberschreitende Zusammenarbeit.
Bildungslandesrat Peter Reichmann betonte bei der Eröffnung auf der Draubrücke zwischen Lavamünd und Neuhaus die besondere Bedeutung des Projekts: »Brücken verbinden nicht nur zwei Ufer, sondern auch Menschen, Kulturen und Generationen. Die Schüler zeigen eindrucksvoll, wie europäisches Miteinander im Alltag gelebt werden kann.« Im Rahmen des Projekts arbeiteten die Osnovna šola Dravograd, die Osnovna šola Šentjanž, die Volksschule Neuhaus-Suha sowie die Mittelschule Lavamünd die Geschichte und Gegenwart des Grenzraums entlang der Drau künstlerisch auf. Entstanden ist eine Ausstellung, die auf den Draubrücken in Lavamünd und Dravograd installiert wurde und als dauerhafter Ort der Begegnung und des Austauschs dienen soll.
»Bildung endet nicht an Staatsgrenzen. Projekte wie ›Bridges‹ fördern Verständnis, Respekt und Freundschaften über Ländergrenzen hinweg und stärken unsere Region als europäische Zukunfts- und Friedensregion«, so Reichmann. Der Bildungsreferent dankte den beteiligten Schulen, den Direktoren- und Lehrerteams, der Künstlerin Soa Fersch sowie allen Schülern für ihr Engagement. Ein besonderer Dank erging auch an den »Karawanken-Karavanke UNESCO Global Geopark«, der den grenzüberschreitenden Austausch aktiv unterstützt, sowie dem Verbund für die Bereitstellung der Montagevorrichtungen.
Das Projekt »Bridges« wurde im Rahmen des INTERREG Slowenien-Österreich Kleinprojektefonds mit einem Gesamtbudget von rund 38.000 Euro umgesetzt.

Von Unbekannt
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