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Umbau des LKH Wolfsberg: Start für die Baustufe 4, die Fertigstellung ist im Jahr 2030 vorgesehen Ausgabe 49 | Mittwoch, 6. Dezember 2023

Anfang des nächsten Jahres wird mit dem nächsten Bauabschnitt begonnen. Er wird rund 30 Millionen Euro kosten und soll am Ende des Jahrzehnts abgeschlossen sein. Stationen, die immer noch mit Vier- und Fünf-Bettzimmer ausgestattet sind, werden modernisiert.

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Unterkärntner Nachrichten Redakteur Horst Kakl Von Horst Kakl kaklno@spamunterkaerntner.at
Seit 2013 wird das LKH Wolfsberg umgebaut. Anfangs nächsten Jahres wird die vierte Baustufe in Angriff genommen. Auf dem Programm stehen unter anderem zwei Stationen der Inneren Medizin. Kabeg

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Wolfsberg. Im heurigen Juni wurde die Dachgleiche des dritten Bauabschnitts gefeiert, dessen Start am 4. Mai 2021 erfolgt war: Der groß angelegte Umbau des LKH Wolfsberg, der seit Oktober 2013 bei laufendem Betrieb vorangetrieben wird, schreitet voran. Denn Anfang 2024 beginnt bereits der vierte Bauabschnitt. Die dafür vorgesehenen Kosten betragen rund 30 Millionen Euro, die Fertigstellung ist für das Jahr 2030 geplant.

Das wird gemacht

Die Baustufe 4 umfasst einerseits den stationären Bereich der Inneren Medizin: Die Abteilung für Innere Medizin ist mit 87 Betten die größte Abteilung am LKH Wolfsberg. Auf zwei Stationen dieser Abteilung bestehen noch Vier- bzw. Fünf-Bettzimmer mit kleinen Nasszellen, die nicht mehr den Ansprüchen an ein modernes Krankenhaus entsprechen. Hier werden neue Raumstrukturen entstehen mit einer patientenfreundlichen Ausstattung. Damit sollen nicht nur die Heilungsprozesse gefördert, sondern auch die Arbeitsabläufe der Mitarbeiter erleichtert werden.

Weiters umfasst der vierte Bauabschnitt die Neusituierung der Ambulanzbereiche und der onkologischen Tagesklinik. Beides war ursprünglich Teil der Baustufe 3. Um allerdings eine mögliche Beeinträchtigung bzw. damit verbundene Provisorien möglichst gering zu halten, wurde die Umsetzung im Zuge der Baustufe 4 als sinnvoller erachtet. Für die Gesamtfertigstellung ergibt sich dadurch keine nennenswerte Änderung.

»Gerade im onkologischen Bereich wollen wir mit der Schaffung von zeitgemäßen Strukturen einen Beitrag zum Wohlbefinden der Patienten in oft sehr herausfordernden Therapiezeiten leisten«, teilt die Landeskrankenanstalten-Betriebsgesellschaft Kabeg, zu der auch das LKH Wolfsberg gehört, mit. Mit den baulich-strukturellen Änderungen in der Baustufe 4 werden auch sämtliche Ablaufprozesse in diesen Bereichen analysiert und optimiert. 

Bei all dem hat die Kabeg auch ein Auge auf den Klimaschutz: Die nachhaltige Planung und Errichtung neuer Gebäudestrukturen, der Rückbau veralteter Gebäudeflächen, die thermische Adaptierung und energietechnische Maßnahmen sind wesentlich im Sinne des Umweltschutzes.

Zum Vorhaben meint der Spitalsbetreiber: »Zeitgemäße bauliche Strukturen, die die medizinisch-pflegerischen Prozessabläufe unterstützen, sind für eine hochwertige Patientenversorgung unumgänglich. Durch die Schaffung von betriebseffizienten Einheiten im ambulanten wie auch im stationären Bereich, können Verbesserungen in vielen Leistungsbereichen erzielt und sinnvolle Synergien genutzt werden.«

Die nötigen Mittel wurden in der Sitzung der Kärntner Landesregierung am 20. November beschlossen – in Form eines Investitionsfinanzierungsvertrags in der Höhe von 320 Millionen Euro für die Jahre 2024 bis 2028. Pro Jahr werden mehr als 60 Millionen Euro in den Ausbau der Gesundheits-Infrastruktur fließen.

Finanziert werden damit neben der Baustufe 4 des LKH Wolfsberg auch das sogenannte »Kopfzentrum« – es umfasst die Kopffächer Augen, HNO, Mund-Kiefer-Gesichtschirurgie – und die Erweiterung des Chirurgisch-Medizinisches-Zentrums (CMZ) sowie weitere Projekte im Klinikum Klagenfurt. Andere Großvorhaben sind die Generalsanierung der Pathologie, der Apotheke und der Dialyse am LKH Villach oder die Restrukturierung der Therapie und der Überwachungsstation am LKH Laas.

»Im onkologischen Bereich wollen wir einen Beitrag zum Wohlbefinden der
Patienten leisten«
Aus der Kabeg zur vierten Baustufe

Laut der Kärntner Finanzreferentin Gaby Schaunig werden für die Finanzierung dieses Investitionsprogramms seitens des Landes Haftungen bzw. Garantien von insgesamt knapp 330 Millionen Euro eingeräumt. Die restlichen Mittel kommen vom Kärntner Gesundheitsfonds: Im Zeitraum 2024 bis 2028 werden der Kabeg jährliche Mittel in Höhe von mindestens 18 Millionen Euro als Investitionszuschüsse zur Verfügung gestellt.

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