WAC verliert Heimspiel gegen Hartberg und hadert mit dem SchiedsrichterAusgabe 37 | Mittwoch, 15. September 2021

Der WAC war gegen Hartberg die bessere Mannschaft und über weite Strecken spielbestimmend. Die Steirer konnten aber mit Effizienz überzeugen. Nach dem Spiel war Kapitän Liendl auf den Schiedsrichter sauer.

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Unterkärntner Nachrichten Redakteur Philipp Tripolt Von Philipp Tripolt tripoltno@spamunterkaerntner.at
Kapitän Michael Liendl haderte nach der Niederlage mit Schiedsrichter Julian Weinberger. Bild oben: Auch der zur Halbzeit eingewechselte Cheikhou Dieng konnte an der Niederlage seines Teams gegen Hartberg nichts ändern. Foto: Pulsinger

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Wolfsberg. Im Vergleich zum 2:1-Auswärtssieg in Altach in der Vorwoche, änderte WAC-Trainer Robin Dutt seine Startelf nur auf einer Position. Dario Vizinger begann im Sturm neben Tai Baribo und ersetzte damit Thorsten Röcher.

Der WAC startete druckvoll in die Begegnung. Tai Baribo kam bereits in der zweiten Minute gefährlich vor das Hartberger Tor, der Israeli war aber knapp im Abseits. Dario Vizinger prüfte den Hartberg-Torhüter Swete, der zur Ecke abwehren konnte. Nachdem Alexander Kofler einen Ball zur Ecke abwehren konnte, resultierte daraus das 1:0 für die Steirer (7. Min.). Rotter konnte aus kurzer Distanz Kofler überwinden. Der Schiedsrichter gab den Treffer zuerst nicht, wurde aber vom Videoschiedsrichter überstimmt. Belakovic sorgte nur elf Minuten später aus sechs Metern Entfernung per Kopf für das 2:0 aus Hartberger Sicht.

Der WAC kam erst kurz vor dem Pausenpfiff wieder gefährlich nach vorne, Peretz vergab doppelt aus kurzer Distanz.

»So arrogant zu pfeifen und dann den Spieler anzulächeln habe ich noch nie erlebt«
Michael Liendl, WAC-Kapitän

Dutt reagierte zur Halbzeit und brachte Cheikhou Dieng für Eliel Peretz. Die Wölfe agierten nun zielstrebiger. Während zuerst Liendl und anschließend Baribo an Swete scheiterten, war Dedic erfolgreich, der den Ball zum 1:2 ins gegnerische Tor zimmerte.

Hartberg stand nach dem Wolfsberger Anschlusstreffer tiefer und konnte kaum noch für Entlastung sorgen. Für den WAC entstanden nur wenige hochkarätige Chancen, die vergeben wurden.

Ab der 76. Minute musste der WAC in Unterzahl in die Schlussphase gehen, nachdem Taferner für ein Foul die Rote Karte erhalten hatte. Die Wölfe waren auch mit einem Mann weniger die bemühtere Mannschaft. Hartberg versuchte über Konterangriffe gefährlich zu werden, was auch gelang. Nach einem Angriff über die rechte Seite kam der Ball in die Mitte zum eingewechselten Schmerböck. Der Ex-WACler schloss in der 89. Minute von der Strafraumgrenze zum 3:1 für Hartberg ab. »Es hat ganz gut angefangen, aber nach dem 0:1 waren wir gar nicht mehr auf dem Platz. Die Energie, die wir in der zweiten Halbzeit gebracht haben, hat dann letztendlich nicht ausgereicht, um dieses Spiel noch zu drehen. Wir haben am Schluss noch diese überzogene Rote Karte bekommen. Insgesamt haben wir verdient verloren«, war Robin Dutt nach der Niederlage enttäuscht.

Frustriert über den Schiedsrichter zeigte sich Kapitän Michael Liendl: »Ich bin jetzt auch schon ein, zwei Jahre dabei und bald 36 Jahre. So arrogant zu pfeifen und dann den Spieler noch anzulächeln. Sowas habe ich in meiner Karriere noch nie erlebt.«

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