Bereits ab 8. Februar kann mittels Wahlkarte persönlich im Wahlamt gewählt werdenAusgabe 5 | Mittwoch, 3. Februar 2021

Für die Gemeinderats- und Bürgermeisterwahl am 28. Februar wurde die Briefwahl vereinfacht: Wahlberechtigte, die ihre Wahlkarte persönlich abholen, können nach deren Erhalt am Gemeindeamt wählen. Der Antrag auf Wahlkarte kann online erledigt werden.

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Unterkärntner Nachrichten Redakteur Michael Swersina Von Michael Swersina m.swersinano@spamunterkaerntner.at
Die Stimmzettel für Wolfsberg sind bereits gedruckt. Kleines Bild oben: Mit der Wählerverständigung wurde in Wolfsberg auch eine Anforderungskarte für eine Wahlkarte mitverschickt. UN/much

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Lavanttal. In Zeiten von Corona kommt der Briefwahl bei der Gemeinderats- und Bürgermeisterwahl am 28. Februar eine besondere Bedeutung zu. Viele Menschen wollen größere Ansammlungen meiden und könnten daher, anstatt ein Wahllokal aufzusuchen, auf die Briefwahl zurückgreifen. Wer am Wahltag voraussichtlich verhindert ist, vor der zuständigen Wahlbehörde zu wählen, hat Anspruch auf eine Wahlkarte. Diese muss – unbedingt mit Begründung – bei der Gemeinde, in der man wählen geht, beantragt werden – der Hauptwohnsitzgemeinde. Gründe für die Beantragung einer Wahlkarte können etwa Ortsabwesenheit oder gesundheitliche Gründe sein.

Für viele Menschen war das Wählen mittels Wahlkarte lange Zeit kein Thema. Schließlich musste zunächst eine Wahlkarte beantragt, ausgefüllt und an die Gemeinde geschickt werden. In diesem Jahr gibt es Erleichterungen. Wer die beantragte Wahlkarte persönlich am Gemeindeamt abholt, kann unmittelbar nach deren Erhalt vor Ort per Briefwahl wählen. Dazu wird in den Gemeindeämtern eine eigene Wahlkabine eingerichtet, damit man ungestört und unbeobachtet seine Stimme abgeben kann.

Die Wahlkarte kann aber auch am Wahltag in den Wahllokalen der Heimatgemeinde abgegeben werden.

Antrag für Wahlkarte

Eine Wahlkarte kann auf verschiedene Arten beantragt werden. Entweder mittels Online-Antrag über oesterreich.gv.at oder schriftlich per formlosen schriftlichem Antrag im Postweg, E-Mail oder Fax, bis 24. Februar. Sogar bis 26. Februar kann eine Wahlkarte persönlich am Gemeindeamt beantragt werden. 

Wer die Wahlkarte via Briefwahl zurückschicken möchte, muss das so tun, dass die Wahlkarte am 28. Februar vor dem Schließen des letzten Wahllokals bei der betreffenden Gemeinde einlangt. 

In Wolfsberg wurden bereits in der Vorwoche die Wählerverständigungen verschickt, angeschlossen ist daran auch eine Anforderungskarte für eine Wahlkarte.

Vorwahltag

Um den Bürgern, die am 28. Februar verhindert sind, eine Möglichkeit zu bieten, vor Ort zu wählen, gibt es diesmal wieder einen Vorwahltag. Er findet am Freitag, dem 19. Februar, statt. Ort und Wahlzeiten für den Vorwahltag im Lavanttal: Wolfsberg, Rathaus, 12 - 19 Uhr; Reichenfels, Gemeindeamt, 17 - 19 Uhr; Preitenegg, Gemeindeamt, 17 - 19 Uhr; Bad St. Leonhard, Gemeindeamt, 18 - 20 Uhr; Frantschach-St. Gertraud, Gemeindeamt, 17 - 19 Uhr, St. Andrä, Rathaus, 15 - 19 Uhr; St.Georgen, Kultursaal, 18 - 20 Uhr; St. Paul, Volksschule, 17 - 19 Uhr; Lavamünd, Gemeindeamt, 17 - 19 Uhr.  

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