Das sagen die Lavanttaler Spitzenkandidaten zum WahlergebnisAusgabe 40 | Mittwoch, 2. Oktober 2019

Die Unterkärntner Nachrichten haben mit den Lavanttaler Spitzenkandidaten über das Wahlergebnis gesprochen.

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Johann Weber: »Mit dem Erfolg habe ich nicht gerechnet«
Ob er im Parlament sein wird, weiß LAbg. Johann Weber, türkiser Spitzenkandidat im Wahlkreis Ost, am Donnerstag. Das Wahlergebnis bezeichnet er als »hervorragend, mit so einem Erfolg habe ich nicht gerechnet«. Es sei ein Zeichen, dass der Weg von Sebastian Kurz  anerkannt werde und die Bevölkerung eine Fortsetzung wolle. Bei der Wahl des Koalitionspartners ist der Wolfsberger offen – mit leichter Tendenz zu den Grünen.

Nicole Strodl: »Mehr Stimmen wären schöner gewesen«
Zufrieden mit dem Wahlkampf ist Nicole Strodl,  Bezirksspitzenkandidatin der SPÖ und Bad St. Leonharder Gemeinderätin, »das Ergebnis hätte aber besser sein können, mehr Stimmen wären schöner gewesen«. Ins Parlament wird sie nicht einziehen, Parteichefin Pamela Rendi-Wagner soll laut ihr im Amt bleiben, denn: »Dieser Weg muss weitergegangen werden.« Auch Strodl will ihre  politische Arbeit fortsetzen.

Christian Ragger: »Die Bodenhaftung wurde verloren«
FPÖ-Bezirksparteiobmann Christian Ragger zieht wieder in den Nationalrat ein. Das Ergebnis der FPÖ sieht er als »Katastrophe« und als »Antwort der Wähler, wenn man die Bodenhaftung verliert«. Ursache war laut Ragger nicht Ibiza, sondern die Spesenaffäre: »Wenn Rolex-Uhren über Spesen abgerechnet werden, versteht das der FPÖ-Wähler nicht.« Jetzt müsse ein Sicherungssystem gegen solche Vorfälle eingezogen werden. 

Reinhard Stückler: »Ich bin froh, dankbar und glücklich« 
»Froh, dankbar und glücklich« ist  Grünen-Spitzenkandidat Reinhard Stückler über den Wiedereinzug seiner Partei ins Parlament – auch wenn er selbst nicht darin sitzen wird. Er glaubt, seine persönliche Arbeit habe am Erfolg nur geringen Anteil, »der Grund war unsere Geschlossenheit und dass sich die Themenlage geändert hat«: Weg von Zuwanderern, hin zum Klima. Zu einer Koalition mit der ÖVP meint er: »Ja, aber ...«

 

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