Achtsamkeit auf dem LebenswegAusgabe | Mittwoch, 20. Februar 2019

In seinem neuen Programm »IHS im Kabarett – Das Ziel ist WEG« will der Familienseelsorger und gebürtige Lavanttaler Michael Kopp auf humorvolle Weise auf ein bewusstes Leben hinweisen.

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St. Andrä, Wolfsberg. Wie kommt ein Geistlicher zum Kabarett? Diese Frage haben sich wohl schon viele Menschen gestellt, die Michael Kopp auf der Bühne gesehen haben. Der gebürtige Lavanttaler, der in Wolfsberg geboren wurde und in St. Margarethen aufgewachsen ist, wurde 1997 in Klagenfurt zum Priester geweiht und hat mittlerweile zwei Kabarettprogramme geschrieben. »Es war Zufall oder Fügung. Wie man es nennen will«, sagt Kopp. Er schrieb schon immer gerne gesungene Gedichte für Geburtstagsfeiern und bezeichnet sich selbst als lustigen und freudvollen Menschen.

Neues Kabarett

Mit seinem zweiten Kabarett mit dem Titel »IHS im Kabarett – Das Ziel ist WEG« kommt der Lavanttaler am Donnerstag, 28. Februar, in die Kellerbar im Gasthof Deutscher in St. Andrä (Details siehe Info-Box). In seinem Programm geht es ihm um einen offenen Zugang zu Themen, die ihm aus seiner Lebenserfahrung heraus wichtig sind. »Es geht um psychologische und in zweiter Linie religiöse Themen. Vieles ist mit Humor einfacher zu sagen und zu hören«, so Kopp.

Während er das Konzept für sein erstes Kabarett »Wie Schnecken checken« quasi über Nacht zu Papier brachte, dauerte die Arbeit an seinem zweiten Programm ein Jahr. »Meine Erfahrung des Pilgerns fließt in das Programm ein«, sagt Kopp. Er befand sich gerade auf dem Jakobusweg durch die Steiermark, als er sich dazu entschied, ein zweites Kabarett-Programm zu schreiben. Aufgrund seines Berufes als Familienseelsorger, den er in der Diözese Gurk ausübte und der ihn mit Jänner 2019 in die Diözese Graz-Seckau geführt hat, blieb nur »nebenbei« Zeit zum Schreiben.

Pilgern als Teil des Lebenssinns

»Meine Programme sind nicht aufeinander aufbauend, aber die ›Folie‹ ist ähnlich. Es geht um ein bewusstes Leben«, erklärt Kopp. So will er in »Das Ziel ist WEG« auf humorvollem Weg aufzeigen, dass ohne Perspektive im Leben, der Lebenssinn leidet: »Wenn ich im Leben achtsam bin, dann bin ich auch auf dem Lebensweg schon im Ziel.« Für Kopp ist das Pilgern ein Teil des Lebenssinns, währenddessen er besonders achtsam ist: »Das Pilgern weitet die eigene Perspektive.« Doch es muss ja nicht gleich ein Jakobsweg sein: »Wer täglich eine Stunde spazieren geht, legt in 40 Jahren 60.000 km zurück.« Der Priester ist mit seinem Kabarett nicht im klassischen Sinn auf Tour: »Wenn ich eingeladen werde und es sich mit meinen beruflichen Verpflichtungen vereinbaren lässt, spiele ich sehr gerne.« Der Eintritt zu seinen Veranstaltungen ist frei, Spenden für soziale Zwecke werden aber gerne angenommen.

Wer übrigens am 28. Februar nicht die Möglichkeit hat, in St. Andrä dabei zu sein, der kann Kopp einen Tag später, am Freitag, dem  1. März um 19 Uhr, im Pfarrsaal in Ebenthal erleben.

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