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Hirzbauer über Hitze in Wolfsberg: »So kann es nicht mehr weitergehen«Ausgabe 33 | Mittwoch, 12. August 2026

Die anhaltende Hitze und Trockenheit sorgen zunehmend für Herausforderungen.

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Lavanttal. Nach den jüngsten Rekordtemperaturen – in St. Andrä wurden 38,9 Grad gemessen – führen viele Gewässer deutlich weniger Wasser als üblich. Die anhaltende Trockenheit bereitet zudem der Landwirtschaft Sorgen, da Ernteausfälle und die Versorgung von Nutztieren immer schwieriger werden. Vor diesem Hintergrund fordert der Wolfsberger Grüne-Gemeinderat Michael Hirzbauer verstärkte Maßnahmen zur Anpassung an den Klimawandel. »38,9 Grad in St. Andrä, die Lavant führt rund 70 Prozent weniger Wasser als üblich und unsere Bauern wissen oft nicht mehr, wie sie ihre Tiere versorgen sollen. Das ist kein Ausreißer mehr, das ist die neue Realität«, sagt Hirzbauer. Deshalb könne man »nicht mehr einfach weitermachen wie bisher«.

Aus Hirzbauers Sicht brauche es nun eine klare Strategie für den Umgang mit der Ressource Wasser. »Wir müssen endlich dafür sorgen, dass wir beim nächsten Hitzesommer besser vorbereitet sind. Wasser wird zur Schlüsselfrage. Deshalb brauchen wir eine klare Wasserstrategie und mehr Wasserrückhalt in der Landschaft, statt zuzusehen, wie unsere Flüsse und Böden jedes Jahr weiter austrocknen«, betont Hirzbauer.

Auch Wolfsberg müsse sich nach seiner Ansicht konsequent an die zunehmenden Hitzebelastungen anpassen. Er spricht sich für mehr Grünflächen, weniger versiegelte Flächen, zusätzliche Trinkbrunnen und eine Reduzierung stark aufgeheizter Betonflächen aus. »Jeder Baum, der Schatten spendet, und jeder Quadratmeter, der Wasser speichern kann, helfen dabei, die Hitze erträglicher zu machen«, so Hirzbauer. Es gehe dabei längst nicht mehr nur um Lebensqualität, sondern auch um den Schutz der Gesundheit. Darüber hinaus regt der Gemeinderat an, an Tagen mit vorhergesagten Temperaturen von mehr als 35 Grad den kostenlosen Eintritt in die Freibäder im Bezirk zu ermöglichen. Dies würde den Menschen eine unkomplizierte Möglichkeit zur Abkühlung bieten.

Abschließend verweist Hirzbauer auf die Dringlichkeit des Themas: »Die Klimakrise macht keine Pause. Jeder Sommer zeigt uns deutlicher, was auf dem Spiel steht. Deshalb müssen wir jetzt handeln.«

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