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Diözesaner Theaterwettbewerb: Sieg für »Minis & Co.« aus Bad St. LeonhardAusgabe 09 | Mittwoch, 25. Februar 2026

Zehn Theatergruppen aus ganz Kärnten haben am Theaterwettbewerb »Ein Stück voll Hoffnung« teilgenommen. Die »Minis & Co.« der Pfarre Bad St. Leonhard erreichten in ihrer Kategorie den ersten Platz.

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Klagenfurt, Bad St. Leonhard. Die »Minis & Co.« der Pfarre Bad St. Leonhard erreichten in ihrer Kategorie den ersten Platz. Zehn Theatergruppen aus ganz Kärnten mit mehr als 160 Protagonisten zwischen vier und 90 Jahren haben am Theaterwettbewerb »Ein Stück voll Hoffnung« teilgenommen, den die Diözese Gurk anlässlich des Heiligen Jahres 2025 »Pilger der Hoffnung« ausgerufen hat. Die Preisträger wurden in der Vorwoche von Diözesanbischof Josef Marketz und Seelsorgeamtsdirektorin Elisabeth Schneider-Brandauer, der Initiatorin des Wettbewerbs, bei einer Feier im Diözesanhaus in Klagenfurt geehrt.
In der Kategorie »Kindertheater« wurde der mit 1.500 Euro dotierte erste Platz an die »Minis & Co.« der Pfarre Bad St. Leonhard (Leitung: Eva Unterluggauer und Sabine Baumgartner) für das selbst geschriebene Theaterstück »Hoffen auf Leonhard« vergeben.

Den zweiten Platz teilten sich das Ensemble der Kindermusicalwoche Dekanat Villach-Stadt (Kindermusical »Barmherziger Samariter«; Leitung: Magdalena Riegler und Felicity Lee) und die »Kirchenmäuse Villach Landskron« (Kindermusical »Elia und die Raben«; Leitung: Agnes Krenn). Sie erhielten jeweils 700 Euro. Der erste Platz in der Kategorie »Jugend und Erwachsene«, dotiert mit 4.000 Euro, ging an eine Jugendgruppe der Pfarre Klagenfurt-St. Hemma (Leitung: Martin Rainer), die während der Sommerferienwoche der Pfarre das Stück »Weltuntergang« des jüdischen Schriftstellers Jura Soyfer einstudiert haben.

Bischof Marketz würdigte das »beeindruckende Engagement« der Theatergruppen. »Wir haben heute viel Kreativität, Fantasie, Mut, Tiefgang, Freude und vor allem Hoffnung wahrgenommen und gefeiert«, sagte der Bischof. Die Gruppen hätten das Heilige Jahr in der Diözese Gurk aktiv mitgestaltet und würden auch dazu beitragen, dass dieses weiter nachklinge. Theater sei »ein Gemeinschaftskunstwerk vieler Hände, Herzen und Köpfe«, sagte Bischof Marketz und dankte allen am Wettbewerb Beteiligten. 

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