Artikel
Wolfsberg. In der Vorwoche gab es für die Unterkärntner Nachrichten eine Premiere. Erstmals wurde ein Modell der Marke »DS Automobiles« getestet. Das SUV-Coupe mit der Bezeichnung »N°4« wurde vom Autohaus Pirker in Wolfsberg für eine Testfahrt zur Verfügung gestellt.
Die Marke DS ist im oberen Produktsegment des Stellantis-Konzerns angesiedelt und wurde 2014 gegründet. Ursprünglich war »DS« die Premium-Produktlinie von Citroën, 2015 löste sich DS Automobiles von der heutigen Schwestermarke.
Angeboten wird der DS N°4 aktuell mit drei unterschiedlichen Motorisierungen. Ein Elektromotor mit 213 PS Leistung, ein Plug-in-Hybrid mit 225 PS und zu guter Letzt unser Testmodell, ein 145 PS starker Hybridantrieb mit einem maximalen Drehmoment von 230 Nm. Der Verbrauch wird von DS mit 5,1 Litern angegeben. Zu haben ist unser Testwagen, der über die Ausstattungsstufe »Pallas« verfügt, ab 38.150 Euro.
Schon beim Einsteigen wird klar, welche Ansprüche der DS N°4 stellen möchte. Viel Stil, hochwertige Verarbeitung und das gewisse Etwas erwarten die Passagiere im Fahrzeug. Der Innenraum versucht mit einer ganz eigenen Atmosphäre zu überzeugen, und das durchaus erfolgreich. Es lassen sich viele Details, gepaart mit feinen Materialien entdecken. Die Sitze überzeugen durch Komfort und machen einen hervorragenden Eindruck.
Der Fahrer blickt auf ein 10,25 Zoll großes Zentralelement hinter dem Lenkrad. Hier werden die wichtigsten Informationen angezeigt. Infotainment, Klima, Navigation etc. lassen sich über das 10-Zoll-Touchdisplay bedienen, der ähnlich einem Smartphone auf individuell einstellbaren Widgets basiert. Die Menüführung ist im ersten Moment etwas ungewohnt, doch schon nach kurzer Zeit findet man sich in den Untermenüs gut zurecht.
Im Fond geht es aufgrund des sportlichen Designs etwas enger zu, was aber aufgrund der Coupé-Dachlinie keine Überraschung ist. Der Kofferraum des Franzosen bietet ausreichend Platz für den Alltag, vom Wochenendeinkauf bis zum Familienausflug. Beim Hybrid-Modell beträgt das Kofferraumvolumen 430 Liter, bei der Plug-in-Variante sind es immer noch 360 Liter.
Markante Lichtsignatur
Der französische Hersteller zieht die Blicke auf sein neuestes Modell aber vor allem aufgrund der Front auf sich. Die Lichtsignatur ist zwar an die Peugeot-typischen »Krallen« angelehnt, hebt sich in der Endausführung aber doch ab, wirkt etwas edler und feiner. Auch die Kühlergrill-Signatur und das DS-Logo sind beleuchtet.
Große Stärke beweist der Franzose im Praxistest. Unebenheiten und schlechte Fahrbahnbeläge werden souverän »geschluckt«. Der Wagen vermittelt stets ein ruhiges Fahrgefühl, ohne dabei schwammig zu wirken. Auf der Autobahn setzt sich dieser Eindruck fort.

Von Philipp Tripolt
Die zweite Generation des Citroën C5 Aircross setzt mit Design und Kampfpreis ein klares Statement
KGM Torres Hybrid: Sparsam und komfortabel
KGM Musso EV: Der Pick-up mit dem E-Antrieb
0 Kommentare Kommentieren
Keine Kommentare gefunden!