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St. Paul. Mit einer Festmesse am Pfingstsonntag, 24. Mai, um 10 Uhr in der Stiftskirche St. Paul wird der 46. St. Pauler Kultursommer feierlich eröffnet. Das größte Musikfestival Unterkärntens steht heuer unter dem Motto »SprachenKlangSprachen« und umfasst zwischen Pfingsten und Mariä Himmelfahrt Mitte August 20 Veranstaltungen.
Im Mittelpunkt steht dabei die Vielfalt musikalischer und sprachlicher Ausdrucksformen, die als verbindende Kraft erlebbar werden soll. Für den künstlerischen Leiter Siegi Hoffmann ist es zugleich die letzte Ausgabe des KUSO in dieser Funktion. Er versteht das Festival als Einladung, Altes und Neues ebenso wie Vertrautes und Fremdes neu zu entdecken. Besonderes Augenmerk gilt heuer auch dem geschriebenen Wort, das hörbar gemacht und an den Schnittstellen von Sprache, Klang und Ausdruck zum Teil des künstlerischen Geschehens wird.
Für die KUSO-Festmesse am Pfingstsonntag hat Stjepan Molnar, Stiftskapellmeister und designierter künstlerischer Leiter des Festivals, Mozarts »Missa brevis in B, KV 275« ausgewählt. Zur Aufführung gebracht wird das Werk vom Stiftschor St. Paul und dem Singkreis Wolfsberg gemeinsam mit vier Solisten sowie dem Orchester »In Colle Pauli«.
Traditioneller Bestandteil der feierlichen Kultursommer-Eröffnung ist wieder das Brass-Ensemble der ATK St. Paul unter der Leitung von Adi Streit, das den musikalischen Festakt bereichert. Anschließend wird zu einem Empfang und zur persönlichen Begegnung in den Stiftshof eingeladen.
Schon am darauffolgenden Freitag (29. Mai, 19.30 Uhr, Stiftskirche) gibt es beim ersten Konzert des Festivalreigens J. S. Bachs einzigartige Klangsprache zu erleben. Die aus der Ukraine stammende und international erfolgreiche Pianistin Kateryna Titova spielt populäre Bach-Werke und zeigt dabei ungeahnte Klangwelten zwischen Werktreue und kreativer Transformation.
Das gesamte Festivalprogramm mit allen Details und Informationen gibt es im Internet unter der Adresse www.sanktpaulerkultursommer.at.

Von Unbekannt
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