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Weihnachtsbeleuchtung: So hell wie in Wölling leuchtet es in der Adventszeit wohl nirgends im TalAusgabe 51 | Mittwoch, 21. Dezember 2022

In Wölling beginnen die Vorbereitungen für die Adventzeit bereits am 1. November, denn zu Allerheiligen starten die Familie Jöbstl und die Familie Wacker damit, ihre unzähligen Lichterketten und Dekorationen zu platzieren. Über Besucher freuen sie sich jederzeit.

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Unterkärntner Nachrichten Redakteur Philipp Tripolt Von Philipp Tripolt tripoltno@spamunterkaerntner.at
Vor 22 Jahren wurden die ersten Weihnachtsbeleuchtungen installiert. Heute strahlen die Häuser von Ingrid und Kurt Jöbstl (kl. Bild, oben) und von Karl und Elisabeth Wacker (kl. Bild, unten) so hell wie nie zuvor. Weder an der Fassade von Familie Jöbstl (Bild oben), noch an der von Familie Wacker (unten) finden sich freie Flecken. Fotos: Tripolt

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Wölling. So bunt wie die beiden Häuser von Ingrid und Kurt Jöbstl (beide 64) bzw. von Elisabeth (45) und Karl Wacker (56) in Wölling leuchtet wohl kaum ein Lavanttaler Haus in der Adventzeit. Ingrid Jöbstl: »Wir haben vor 22 Jahren angefangen, die ersten Lichter am Haus zu installieren. Damals für unsere Kinder, um ihnen eine Freude zu machen.« Die zweifache Mutter und Großmutter sagt: »Wir haben klein angefangen, und im Lauf der Jahre wurde es immer mehr.«

Aus Kinderbüchern hat sie einzelne Elemente abgezeichnet und vergrößert, um für ihren Mann Schablonen anzufertigen. Kurt Jöbstl hat daraufhin Drähte gebogen und sie mit Lichterketten umwickelt. So entstanden die einzelnen Lichtelemente für die Fassade. Wie viele Meter an Lichterketten von den beiden jedes Jahr ab 1. November angebracht werden, wissen sie längst nicht mehr. »Ich kann nicht mehr sagen, welche Summe wir dafür in den Jahren ausgegeben haben, aber es war sicher nicht wenig«, lacht Kurt Jöbstl.

Neben der strahlend leuchtenden Fassade hat die Familie auch eine Krippe mit selbstgebastelten Figuren aufgestellt. Im Garten stehen aufblasbare Figuren und weitere Deko-Elemente. Bei jedem Hinsehen entdeckt man weitere Details. Und auch die Kellerräume von Ingrid und Kurt Jöbstl sind weihnachtlich geschmückt. An den Decken hängen Lichterketten, die mit Christbaumkugeln zusätzlich dekoriert wurden.

»Ich kann nicht mehr sagen, welche Summe wir dafür in den Jahren ausgegeben haben«
Kurt Jöbstl über seine Beleuchtung

Über die steigenden Strompreise macht man sich im Hause Jöbstl kaum Gedanken, wie Kurt Jöbstl erzählt: »Es kostet etwas mehr, aber das ist es uns wert.« Gegen Besucher hat das Ehepaar nichts, im Gegenteil: »Wir  machen das, damit die Leute etwas zum Ansehen haben.« Heuer, nachdem es erstmals seit zwei Jahren keine Corona-Beschränkung gibt, kommen sehr viele Besucher nach Wölling, um sich das Haus von Familie Jöbstl anzusehen. »Wenn wir daheim sind, können die Leute gerne anläuten. Wir zeigen ihnen dann auch den Keller«, so Ingrid Jöbstl.

Leicht zu finden
Beleuchtet ist das Gebäude noch bis 6. Jänner täglich von 16 bis 20 Uhr. Zu finden ist das Haus ganz einfach: Fährt man durch die Auen Richtung Prebl, geht es bei der letzten Rechtskehre links nach Wölling. Von hier aus kann man das Eigenheim der Familie Jöbstl nicht mehr verfehlen.

Und nur wenige Meter weiter steht das nächste Haus, das nicht minder beleuchtet ist. Karl Wacker, Bruder von Ingrid Jöbstl, und seine Frau Elisabeth starten ebenfalls am 1. November mit den Aufbauarbeiten für ihre Weihnachtsbeleuchtung. Karl Wacker begann auch vor 22 Jahren damit, die ersten Lichter aufzuhängen. Auch hier ist die Beleuchtung noch bis 6. Jänner – täglich von 16.30 bis 21 Uhr – eingeschaltet. Bei Familie Wacker sind Gäste, die sich die Beleuchtung aus der Nähe ansehen möchten, ebenfalls herzlich willkommen.

Alle vier versichern, dass kein Konkurrenzkampf untereinander existiert: »Wir sind einfach froh darüber, dass es zwei so schön beleuchtete Häuser gibt.«

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