1:4-Pleite: In nur zwölf Minuten nimmt Sturm Graz die Wölfe auseinanderAusgabe 31 | Mittwoch, 4. August 2021

Trotz einer 1:0-Führung gab es für den WAC im Packderby gegen Sturm Graz nichts zu holen. Den Grazern reichten zwölf Minuten, um das Spiel noch in der ersten Halbzeit zu entscheiden. Nun wartet Rapid Wien.

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Wolfsberg. Am vergangenen Sonntag empfing der WAC zum ersten Heimspiel dieser noch jungen Saison den SK Sturm Graz zum Packderby. 4.655 Zuschauer fanden den Weg an diesem verregneten Sonntag in die Lavanttal-Arena. 

Vor dem Spiel wurde Nemanja Rnic, der seine aktive Karriere beendet hat und dem Verein als Nachwuchstrainer erhalten bleibt, offiziell verabschiedet. 

Sturm fand besser in das Spiel und hatte auch bald erste Torchancen, doch anschreiben konnten zuerst die Wölfe. Nach einer kurz abgespielten Ecke, fand Liendl mit einer Flanke in die Mitte Baumgartner, der zur 1:0-Führung einköpfte (15. Minute). Der Rückstand brachte Sturm allerdings nicht aus der Ruhe. Kiteishvili (17.) und Ljubic (22.) hatten wenig später Möglichkeiten auf den Ausgleich. In der 25. Minute beförderte Wüthrich einen Jantscher-Eckball per Kopf ins Netz. WAC-Neuzugang Baribo, der gegen Sturm erstmals von Beginn an ran durfte, hätte in der 28. Minute für den WAC nachlegen müssen, scheiterte aber an Sturms Keeper Siebenhandl und der Stange. 

In der 31. Minute war es abermals eine Jantscher-Ecke, die für die Grazer zum Erfolg führte. Abnehmer war dieses Mal Kiteishvili. Nur eine Minute später war Jantscher selbst erfolgreich, der von einem groben Schnitzer von WAC-Torhüter Kuttin profitierte. Der vierte Treffer von Sturm wurde wieder von Jantscher und erneut per Eckball vorbereitet. Affengruber war diesmal zur Stelle und traf zum 4:1 aus Grazer Sicht in der 37. Minute. 

Nach dem Seitenwechsel schaltete Sturm merkbar einige Gänge zurück. WAC-Trainer Robin Dutt brachte zur Pause Gugganig und stellte auf eine Fünferkette um, um so die Defensive zu stabilisieren. Chancen waren im weiteren Spielverlauf aber auf beiden Seiten Mangelware, am Ende blieb es beim 1:4.

»Wir haben aus einer Chance gleich ein Tor gemacht, dann kamen zwölf Minuten, die ich in meinem Trainerleben so noch selten erlebt habe. Mit sechs, sieben Standards gegen dich, die alle sehr gut getreten waren und wo wir immer einen Schritt zu spät waren oder zu wenig gut geklärt haben. Wir hatten einen Perspektivwechsel in der Halbzeit. Uns ist es damit gelungen, weniger Standards zuzulassen. Es war sehr wichtig, dass die Mannschaft in der zweiten Halbzeit nicht zusammenbricht.

Der WAC liegt mit einem Punkt aus den ersten beiden Spielen aktuell am elften und vorletzten Tabellenrang. 

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