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Lavanttal. Nachdem der ATSV Wolfsberg zuletzt die Tabellenführung der Kärntner Liga übernommen hatte, gab es am vergangenen Spieltag einen Dämpfer. Im Auswärtsspiel bei den Austria Klagenfurt Amateuren setzte es eine 5:2-Niederlage und damit verbunden auch den Verlust der Tabellenführung. Klagenfurt ging in der ersten Halbzeit mit 2:0 in Führung, Ziga Rozej verkürzte in Minute 50 auf 2:1, doch die Amateure stellten durch einen verwandelten Elfmeter von Din Delic nur vier Minuten später wieder den alten Vorsprung her. Patrick Pfennich hielt das Spiel nur weitere zwei Minuten später mit seinem Treffer zum 3:2 erneut offen, doch die Entscheidung für Klagenfurt fiel mit dem 4:2 in der 61. Minute. In der 77. Minute waren die Amateure von Austria Klagenfurt erneut erfolgreich und erzielten den 5:2-Endstand.
Der SV Donau siegte gegen Köttmannsdorf mit 3:0 und ist neuer Spitzenreiter der Kärntner Liga. Dass der ATSV weiterhin auf dem zweiten Rang liegt, ist vor allem Nußdorf zu verdanken. Denn das Schlusslicht der Liga gewann sein Heimspiel gegen VST Völkermarkt klar mit 3:0. Damit bleibt Völkermarkt weiterhin mit einem Punkt Rückstand auf dem dritten Platz.
Punkteteilung im Spitzenspiel
Keinen Sieger gab es im Spitzenspiel der Unterliga Ost am vergangenen Sonntag, als Tabellenführer Launsdorf den auf dem zweiten Platz liegenden FC St. Michael empfang. Fabian Gangl brachte Launsdorf vor 550 Zusehern nach 24 Minuten per Strafstoß in Führung. St. Michael hielt gut dagegen, nur Treffer wollte lange keiner gelingen. So dauerte es bis zur sechsten Minute der Nachspiel, bis Lorenz Opressnig das 1:1 erzielte und für die Punkteteilung sorgte.
Über einen 3:2-Sieg gegen St. Michael ob Bleiburg jubeln konnte der SC St. Stefan. Am Ende wurde es für die Lavanttaler enger, als man zuerst annehmen konnte. Christoph Joham sorgte mit einem Doppelpack (17. und 20.) früh für eine 2:0-Führung. Elias Gfrerer steuerte in Minute 32 noch das 3:0 bei. Als es für St. Stefan Richtung Kantersieg ging, erwachte St. Michael. Stas Maze erzielte das 3:1 (36.). Adnan Besic traf per Freistoß noch zum 3:2 (80.), am St. Stefaner Sieg änderte sich aber nichts mehr.
Torlos endete das Heimspiel des SV Bad St. Leonhard gegen die Treibach Juniors. Bad St. Leonhard liegt mit 47 Punkten weiterhin knapp hinter Launsdorf (50) und St. Michael (48).
Eine 2:0-Niederlage bei der Spielgemeinschaft Rückersdorf/Klopeiner See setzte es für den SK St. Andrä.
Lavamünd überrascht Leader
Für eine kleine Sensation gesorgt hat der SV Lavamünd in der 1. Klasse Ost. Auswärts bei Tabellenführer Kühnsdorf konnten die Lavanttaler einen 1:2-Sieg feiern. Sebastian Lorbert (30.) und Matevz Struc waren gegen den deutlichen Tabellenführer, der durch Rene Seebacher zwischenzeitlich ausglich (63.), erfolgreich.
Nicht über ein 1:1-Remis auswärts gegen das Schlusslicht, die SAK Amateure, hinaus kam der ASC St. Paul. Die SAK Amateure gingen durch Lukas Aichbauer in Führung (16.), Lorenz Riegler glich für St. Paul aus (64.).
Der SV Eitweg feierte in Eisenkappel einen knappen 0:1-Auswärtssieg. Torschütze für Eitweg: Luca Kapeller in der vierten Minute der Nachspielzeit. Die Hausherren sahen danach noch Rot für Moritz Puck (Beleidigung) und Filip Lukezic (Tätlichkeit).
Ein torreiches Remis gab es zwischen dem TSV Preitenegg und Sittersdorf. Clemens Kreuzer, Jürgen Brunner und Philipp Baumgartner trafen beim 3:3 für Preitenegg.
Kantersieg für Reichenfels
Einen 0:6-Kantersieg gab es in der 2. Klasse D für den SV Reichenfels bei der St. Stefan NextGen. Martin Pirker (3.) und Simon Liebmann sorgten für eine komfortable 0:2-Pausenführung für Reichenfels. Auch nach dem Seitenwechsel ging es in dieser Tonart weiter. Marcel Trippolt (47.), erneut Liebmann (60.), Mike Penz (74.) und Philipp Baumgartner (88.) sorgten schließlich für den 0:6-Endstand.
Einen wichtigen Sieg im Aufstiegskampf feierte der ASV St. Margarethen. Auswärts bei Diex brachte Florian Friesacher die Lavanttaler in Führung. Lukas Tatschl traf in der 87. Minute zum 0:2-Endstand.
Und ein 0:7-Packung bekam der SV Maria Rojach im Heimspiel gegen Viktring.

Von Philipp Tripolt
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