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Wolfsberg. Motorensound, Benzingespräche und jede Menge Nostalgie: Mit dem ersten »50 cm³ Mopedtreffen« will die Fahrschule Haider am 6. Juni den »Driving Park Lovnttol« in St. Marein in einen Treffpunkt für Mopedfans aller Generationen verwandeln. Hinter der Idee steckt Fahrschulleiter Martin Haider, der damit einen lang gehegten Wunsch in die Tat umsetzt. »Den Gedanken für ein Treffen hatte ich schon lange. Ich habe mir immer gedacht, dass es lustig wäre, ein eigenes Mopedtreffen wirklich ausschließlich für Mopeds mit roten Tafeln zu machen«, erzählt Haider. Im Frühjahr habe er schließlich gemeinsam mit seinem Team Nägel mit Köpfen gemacht. »Ich habe mit meinen Fahrlehrern darüber gesprochen, und wir haben entschieden, dass wir das heuer machen«, erklärt Haider.
Dass das Treffen mehr werden soll als ein klassisches Schaulaufen alter Mopeds, war für Haider von Anfang an klar. Deshalb wird es mehrere Bewerbe geben, bei denen Geschicklichkeit und Fahrkönnen gefragt sind. Geplant sind ein Hindernisparcours, ein Offroad-Trial-Parcours sowie ein Drag Race. »Wir wollten nicht nur Mopeds hinstellen, sondern auch Bewerbe mit Wertungen machen«, sagt Haider. Die Teilnehmerzahl in allen Bewerben ist limitiert, das Nenngeld beträgt 15 Euro.
Auf alle Teilnehmer wartet außerdem ein besonderer Anreiz: Wer seine Nennung bis kommenden Freitag, 15. Mai, abschließt, erhält ein eigenes Event-T-Shirt. Die Anmeldung erfolgt ausschließlich online über das Anmeldeformular auf der Veranstaltungsseite der Fahrschule Haider unter https://fahrschule-haider.at/termin/mopedtreffen-2026/.
Die klassischen Mopeds
Auch Liebhaber klassischer Mopeds kommen auf ihre Kosten. In vier »Classic«-Kategorien werden die Fahrzeuge nach Baujahr gereiht und von einer Jury im Rahmen eines »Show and Shine«-Bewerbs bewertet. Dabei soll vor allem die Leidenschaft für die Zweiräder im Mittelpunkt stehen. »Es geht darum, Leute zu treffen und viel zu fachsimpeln«, betont Haider, der auch sagt: »Ich gehe davon aus, dass wir ein bunt gemischtes Publikum haben werden – von der alten Puch bis zur nagelneuen Beta. Alles ist willkommen, was ein rotes Kennzeichen hat.«
»Ich gehe davon aus, dass wir ein bunt gemischtes Publikum haben werden«
Martin Haider, Fahrschulleiter
Neben den Fahrzeugen sollen vor allem die Gespräche unter Gleichgesinnten den Charakter des Treffens prägen. »Die Benzingespräche gehören einfach dazu«, sagt Haider schmunzelnd. Für die Verpflegung sorgt das Cafe7, das Getränke sowie kleine Speisen wie Schnitzelsemmeln anbieten wird. Auch Besucher ohne eigenes Moped sind ausdrücklich willkommen. Platzprobleme wird es laut dem Veranstalter keine geben. »Wir haben auf der Südseite einen großen Wiesenbereich, der als Parkfläche dienen wird. Es sind genügend Parkplätze vorhanden«, sagt Haider.
Pokale und Sachpreise
Der organisatorische Aufwand läuft bereits auf Hochtouren. »Die Pokale sind gerade in Arbeit«, verrät der Fahrschulleiter. Die Gewinner der ersten drei Plätze der jeweiligen Bewerbe dürfen sich nicht nur über die speziellen Trophäen freuen, sondern auch über Sachpreise. Unterstützt wird die Veranstaltung dabei von regionalen Partnern und Ausstellern, darunter PT Motors, Zweirad Dohr und Zweirad Scharf. Zudem erhält jeder Teilnehmer ein Goodiebag.
»Die Zoomer ist bei uns in der Fahrschule sehr gern gesehen. Es ist ein gediegenes Gerät«
Derselbe über »sein« Moped
Natürlich wird auch der Veranstalter selbst mitfahren. Haider tritt mit einer Honda Zoomer, Baujahr 2001, an – einem Fahrzeug, das in der Fahrschule besonders bei Anfängern beliebt ist. »Die Zoomer ist bei uns in der Fahrschule sehr gern gesehen. Das ist ein gediegenes Gerät – niedrig, wenig Biss und ein super Moped«, erklärt er. Warum seine Wahl gerade auf dieses Modell fiel? »Weil sie außergewöhnlich ist. Wir haben auch Beta, Rieju und Roller, aber Zoomer ist eben Zoomer.«
Die offizielle Eröffnung des Mopedtreffens erfolgt am Samstag, 6. Juni, um 8 Uhr, die Bewerbe starten ab 10 Uhr. Die Veranstalter hoffen auf zahlreiche Teilnehmer und einen Tag ganz im Zeichen von Zweitaktduft, Leidenschaft und echter Mopedkultur.

Von Philipp Tripolt
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