Mäßiges Interesse am Vorwahltag: Lediglich 2.281 Lavanttaler gaben ihre Stimme vorzeitig abAusgabe 8 | Mittwoch, 24. Februar 2021

Am Freitag der Vorwoche konnten im Rahmen des Vorwahltags bereits die neue Gemeindevertretung bzw. die Bürgermeister gewählt werden. 2.281 Lavanttaler nutzten die Gelegenheit zum vorzeitigen Wählen. Großes Interesse gibt es bei dieser Wahl für Wahlkarten.

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Unterkärntner Nachrichten Redakteur Michael Swersina Von Michael Swersina m.swersinano@spamunterkaerntner.at
Wahlleiter Thomas Schmid und sein Team sorgten für den reibungslosen Ablauf beim Vorwahltag im Wolfsberger Rathaus. 627 Personen nutzten die Wahlgelegenheit in Wolfsberg. Foto: UN/much

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Lavanttal. Am Freitag der Vorwoche fand in ganz Kärnten der Vorwahltag für die am Sonntag stattfindenden Bürgermeister- und Gemeinderatswahlen statt. 

Im Bezirk Wolfsberg sind bei dieser Gemeinderatswahl 43.883 Personen wahlberechtigt, 2.281 davon – das sind 5,2 Prozent – haben am Vorwahltag ihre Stimme abgegeben. 

In der Bezirkshauptstadt Wolfsberg nutzten 627 Personen am vorgezogenen Wahltag – insgesamt gibt es in Wolfsberg 20.713 Wahlberechtigte – ihr Recht auf vorzeitige Stimmabgabe. Groß ist das Interesse diesmal an Wahlkarten, bis Montagmorgen wurden 3.013 Wahlkarten in der Stadtgemeinde Wolfsberg ausgestellt.

162 Bürger machten in Reichenfels am Vorwahltag ein Kreuzer am Wahlzettel. 300 Personen nutzten eine Wahlkarte, insgesamt gibt es in der nördlichsten Gemeinde des Lavanttals 1.515 Wahlberechtigte. 

In Bad St. Leonhard, wo es 3.640 Wahlberechtigte gibt, haben 264 Personen am Vorwahltag ihre Stimme abgegeben, 700 haben bis jetzt mittels Wahlkarte gewählt. 

798 Wahlberechtigte gibt es in der am höchsten gelegenen Gemeinde des Lavanttals, Preitenegg. 88 Personen gingen am Vorwahltag wählen, 189 Personen forderten bislang eine Wahlkarte an.

In Frantschach-St. Gertraud nutzten 176 der 2078 wahlberechtigten Bürger die Gelegenheit zur vorzeitigen Stimmabgabe am Vorwahltag. Wesentlich mehr bedienten sich der Möglichkeit der Wahlkarte, bis Montag waren schon 504 Wahlkarten eingelangt.

In der zweitgrößten Stadt des Bezirks, in St. Andrä, gibt es 8.312 Wahlberechtigte. 306 davon gingen am Freitag zur Wahl und  1.000 St. Andräer machten bislang von einer Wahlkarte Gebrauch.

Von 1.634 Wahlberechtigten nutzten in St. Georgen 192 Bürger die Möglichkeit am Vorwahltag zu wählen. Bis Montag wurden außerdem 430 Wahlkarten ausgestellt.

St. Paul meldete 313 Wähler am Vorwahltag und 500 Wahlkarten bis jetzt. 2.740 Männer und Frauen sind in der Marktgemeinde wahlberechtigt.

In der südlichsten Gemeinde des Lavanttals, in Lavamünd, schritten am Vorwahltag 153 Bürger zur Urne, 510 Menschen haben bis jetzt eine Wahlkarte genutzt. Insgesamt sind in Lavamünd 2.453 Personen wahlberechtigt.

Interesse hielt sich in Grenzen

Das Interesse am Vorwahltag hielt sich also in Grenzen. Trotzdem liegt das Lavanttal kärntenweit betrachtet gar nicht so schlecht. In Villach, der zweitgrößten Stadt Kärntens, nutzten lediglich 1.590 Personen den Vorwahltag. In der Landeshauptstadt Klagenfurt wurden immerhin 3.823 Stimmabgaben gezählt.

Einen wahren Boom erleben diesmal die Wahlkarten. Das dürfte zum einen daran liegen, dass aufgrund der Corona-Pandemie viele Menschen am Wahlsonntag nicht in Warteschlangen stehen wollen, sondern in Ruhe und ohne Menschenansammlungen vom Wahlrecht Gebrauch machen möchten. Zum anderen ist es in diesem Jahr so einfach wie noch nie, mit der Wahlkarte zu wählen. Denn bei dieser Wahl kann bereits beim persönlichen Abholen der Wahlkarte direkt am Wahlamt auch gleich die Stimme abgegeben werden. 

So ist es nicht verwunderlich, dass heuer im ganzen Bezirk bereits 7.164 Wahlkarten ausgestellt wurden.

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