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Schneeschaufel-Attacke: Für die Staatsanwaltschaft ist der Fall nun abgeschlossenAusgabe 38 | Mittwoch, 16. September 2026

Die Staatsanwaltschaft Klagenfurt ist nach einer Einigung von der Verfolgung endgültig zurückgetreten.

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Kärnten. Die Erhebungen sind beendet, das juristische Verfahren ebenfalls: Der Fall jener Kärntner Politikerin, die im Feber bei einer Auseinandersetzung mit der Ehe­frau ihres Ex-Freunds von einer Schneeschaufel schwer verletzt worden sein soll, endet jetzt mit einer Diversion.

Laut Auskunft von Markus Kitz, Erster Staatsanwalt und Leiter der Medienstelle der Staatsanwaltschaft Klagenfurt, wurde der Ehefrau eine Diversion in Form einer Geldbuße angeboten und von ihr auch angenommen. Die bisher unbescholtene Frau muss 600 Euro bezahlen, mit den Gebühren für ein eingeholtes Gutachten eines Sachverständigen sind insgesamt 2.500 Euro zu überweisen. Die Politikerin erhält ein Teilschmerzengeld in Höhe von 500 Euro. Die Diversion war möglich, da die Ehefrau die Verantwortung für die Tat übernahm, sie ist damit nicht vorbestraft.

Wie berichtet führte die Kärntner Politikerin etwa ein Jahr lang eine außerehe­liche Beziehung mit einem Poli­zisten. Nachdem sie vom Beamten beendet worden war, fuhr die nunmehrige Ex-Freundin im heurigen Feber zum Privathaus des Mannes, um persönliche Dinge zurückzubrin­gen. Dort traf sie auf die Ehefrau, worauf es zu einer tätlichen Aus­einandersetzung gekommen sein soll. Die Politikerin gab an, dabei von einer Schneeschaufel schwer verletzt worden zu sein. Auch ihr Fahrzeug habe Schäden davongetragen.  

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