Kulinarik-Kultur-Markt am Hohen Platz wagt Neustart am Samstag mit zwei neuen FierantenAusgabe 19 | Mittwoch, 6. Mai 2020

Unter strengen Auflagen öffnet der Kulinarik-Kultur-Markt am Samstag wieder seine Stände, um Kunden mit regional produzierten Lebensmitteln zu versorgen. Neben den bereits bekannten Produzenten sind auch zwei neue Fieranten dabei. Geöffnet wird um 9 Uhr.

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Unterkärntner Nachrichten Redakteurin Simone Jäger Von Simone Jäger jaegerno@spamunterkaerntner.at
So »intim« wie in der Vergangenheit kann es beim Neustart des KuKuMa am Samstag aufgrund der Coronakrise leider nicht zugehen. Die Organisatoren hoffen dennoch auf viele Besucher, die ihren Bedarf an regionalen Lebensmitteln decken wollen. Foto: Teferle

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Wolfsberg. Die Coronakrise machte auch vor dem Kulinarik-Kultur-Markt (KuKuMa) nicht Halt und verordnete dem beliebten Markt am Hohen Platz in Wolfsberg eine Zwangspause. Am Samstag, dem 9. Mai, in der Zeit von 9 bis 13 Uhr, wird es erstmals wieder die Möglichkeit geben, den Bedarf an Grundnahrungsmitteln mit regional und nachhaltig produzierten Waren abzudecken (die Unterkärntner Nachrichten berichteten). In der Zwischenzeit ist es dem Organisationsteam des KuKuMa mit Elisabeth Vallant, Bernhard Teferle und Vereinsobfrau Gerlinde Wagner gelungen, neben den bereits bekannten Fieranten weitere Produzenten für den Neustart zu gewinnen. »Erstmals dabei sind am Samstag Familie Deinsberger mit ihren Produkten rund um Austernpilze und Familie Schratter vulgo Ödenbauer mit getrockneten Nudeln«, freut sich Wagner.

Nachhaltigkeit im Fokus

Obwohl das Thema Corona derzeit über allem schwebt, soll auch das Thema Nachhaltigkeit beim Einkaufsverhalten und bei Verpackungen nicht aus dem Fokus verschwinden. 

Deshalb bitten die Organisatoren, dass Kunden Mehrwegverpackungen – wenn möglich – bereits von Zuhause mitbringen. Neben dem handgemachten Brot- und Gebäcksackerl, das die Initiatoren anbieten und das käuflich erworben werden kann, ist das Team bestrebt, die am KuKuMa angebotenen Waren möglichst plastikfrei und in recycelbaren Materialien verpackt anzubieten. Mit diesen Maßnahmen soll dem Prinzip »No waste/keine Verschwendung« in Wolfsberg zum Durchbruch verholfen werden.

»Menschen denken um«

Die von der Behörde verordneten Auflagen werden bei der Gestaltung des KuKuMa umgesetzt. Schutzmasken zum Selbstkostenpreis, Handschuhe, Desinfektionsmittel und eine Waschgelegenheit sind vor Ort vorhanden. Die Coronakrise bringt aber nicht nur Negatives mit sich. »Sie hat viele Menschen zum Umdenken bewegt und ihnen vor Augen geführt, dass in der Region viele Produzenten Lebensmittel von höchster Qualität liefern können – und das ressourcen- und klimaschonend«, ist Wagner überzeugt. Abschließend macht die Obfrau darauf aufmerksam, dass es außerhalb des KuKuMa den Großteil der angebotenen Waren auch im Haus der Region in Wolfsberg zu erwerben gibt. 

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