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Lavanttal. Nach den ersten warmen Frühlingstagen in der Vorwoche, ist es nun wieder etwas kälter geworden. Trotzdem zieht es die Menschen im Tal langsam wieder zu den Eissalons, die ihre Saison eröffnet haben.
Das Café Eberhard in Wolfsberg hat bereits Ende Feber mit der Eisproduktion begonnen. Seit 1971 wird das Eis selbst hergestellt, aus frischen heimischen Produkten. In der Vitrine stehen 18 Sorten, die immer wieder wechseln. Insgesamt gibt es ein Sortiment mit rund 60 Geschmacksrichtungen. Darauf finden sich Klassiker, wie Früchtebecher, »Heiße Liebe«, Eispalatschinken, aber auch Specials, wie der Wellness-Becher oder »WWW« – das ist eine Kreation die lediglich Früchte und Fruchteis enthält. Eine Kugel kostet heuer zwei Euro, zwei Kugeln kosten 3,50 Euro und drei Kugeln sind um 4,80 Euro zu haben.
Rund 50 Becherkreationen
In der Wiener Straße in Wolfsberg hat das Café Marco Polo bereits Anfang Februar seine Türen geöffnet. Inhaber Claudinei Vendrame setzt auf hausgemachte Qualität und frische Zutaten. 18 Sorten stehen täglich bereit, darunter beliebte Kreationen wie Lavendel-Lemon, Amarena-Kirsche und Pistazie. Eine Kugel kostet in diesem Jahr 2,20 Euro.
Wer mehr als nur eine Kugel möchte, findet auf der Karte über 50 verschiedene Eisbecher – von Klassikern wie Eiscafé und Bananensplit bis zu fruchtigen Variationen. Der teuerste Becher, der Hausbecher für zwei Personen, schlägt mit 14,90 Euro zu Buche. Geöffnet ist das Marco Polo von Montag bis Samstag von 9 bis 19 Uhr, sonntags ab 10 Uhr.
Wechselnde Spezialitäten
Auch am Wolfsberger Weiherplatz wurde die Eissaison bereits gestartet. Im Café Palais bietet Betreiber Seppi Berglitsch seit Anfang März 18 Sorten der Valentino Eis-Manufaktur aus Deutschlandsberg an. Der Preis bleibt stabil: 2,30 Euro pro Kugel.
Eisbecher gibt es heuer keine, dafür eine bunte Auswahl an Sorten – von Vanille und Schokolade bis zu ausgefallenen Geschmacksrichtungen wie Blueberry-Cheesecake oder Caramel-Cookie. Besonders beliebt sind derzeit weiße Schokolade mit Pistazie und Joghurt-Amarena. Da das Sortiment größer ist als die Vitrine, wechseln die Sorten regelmäßig. Das Palais hat täglich, außer Sonntag, von 7 bis 22 Uhr geöffnet.
Regionale Produktion
In Bad St. Leonhard bietet das Café Prisse seit Monatsbeginn rund 20 Sorten an – alle hausgemacht von Gottfried Morolz und seinem Team. Die Zutaten stammen aus der Region, das Sortiment variiert je nach Saison. Im Sommer dominieren fruchtige Sorten, während in den kühleren Monaten eher cremige Variationen bei den Kunden gefragt sind. Eine Kugel kostet heuer 2,20 Euro.
Neben Klassikern wie Vanille, Schlumpfeis und Joghurt gibt es auch außergewöhnliche Kreationen wie Popcorn-Eis oder »Halleluja«, ein Schoko-Nougat-Eis. Rund 45 Eisbecher stehen zusätzlich auf der Karte.
30 Sorten in St. Paul
Ebenfalls in St. Paul ist die Eisvitrine wieder gefüllt. Die Café–Konditorei Sternweiss bietet seit vergangener Woche Eis an – heuer für zwei Euro pro Kugel. Gestartet wurde mit fünf Sorten, insgesamt umfasst das Sortiment bis zu 30 Geschmacksrichtungen, von denen 14 gleichzeitig in der Vitrine liegen. Diese wechseln laufend, um Abwechslung zu garantieren.
Bei Kindern ist das Max-&-Moritz-Eis beliebt, Jugendliche greifen zum Red-Bull-Eis, und Erwachsene schwören auf Apfelstrudel-Creme. Auf der Eiskarte stehen rund 20 Eisbecher, darunter Klassiker wie Bananensplit und Eiscafé sowie Spezialitäten wie Rumtopfbecher und Eissoufflé.

Von Michael Swersina
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