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Kärnten. Die Erhebungen sind beendet, das juristische Verfahren ebenfalls: Der Fall jener Kärntner Politikerin, die im Feber bei einer Auseinandersetzung mit der Ehefrau ihres Ex-Freunds von einer Schneeschaufel schwer verletzt worden sein soll, endet jetzt mit einer Diversion.
Laut Auskunft von Markus Kitz, Erster Staatsanwalt und Leiter der Medienstelle der Staatsanwaltschaft Klagenfurt, wurde der Ehefrau eine Diversion in Form einer Geldbuße angeboten und von ihr auch angenommen. Die bisher unbescholtene Frau muss 600 Euro bezahlen, mit den Gebühren für ein eingeholtes Gutachten eines Sachverständigen sind insgesamt 2.500 Euro zu überweisen. Die Politikerin erhält ein Teilschmerzengeld in Höhe von 500 Euro. Die Diversion war möglich, da die Ehefrau die Verantwortung für die Tat übernahm, sie ist damit nicht vorbestraft.
Wie berichtet führte die Kärntner Politikerin etwa ein Jahr lang eine außereheliche Beziehung mit einem Polizisten. Nachdem sie vom Beamten beendet worden sein soll, fuhr die nunmehrige Ex-Freundin im heurigen Feber zum Privathaus des Mannes, um persönliche Dinge zurückzubringen. Dort traf sie auf die Ehefrau, worauf es zu einer tätlichen Auseinandersetzung gekommen sein soll. Die Politikerin gab an, dabei von einer Schneeschaufel schwer verletzt worden zu sein. Auch ihr Fahrzeug habe Schäden davongetragen.
Update vom 22. September
Falsche Darstellung
Wichtig ist dem Anwalt ein weiterer Punkt, der in der bisherigen Berichterstattung falsch dargestellt worden sei: »Es war immer wieder zu lesen, dass der Polizeibeamte die Beziehung beendete. Das ist nicht richtig. Vielmehr hat meine Mandatin Schluss gemacht, was sich anhand eines Chat-Verlaufs belegen lässt.«

Von Horst Kakl
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