Die Zukunft der Lavanttaler Wirtschaft benötigt ein starkes MiteinanderAusgabe 42 | Mittwoch, 16. Oktober 2019

Am vergangenen Montag war die Zukunft der Lavanttaler Wirtschaft Thema eines Vortrags von Landesrat Daniel Fellner. Er zeigte auf, dass man die zukünftigen Herausforderungen gemeinsam bewältigen muss.

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Unterkärntner Nachrichten Redakteur Philipp Tripolt Von Philipp Tripolt tripoltno@spamunterkaerntner.at
Gernot Schweiger, Christian Sajovitz, Horst Jöbstl, Edwin Storfer, Iris Kügele, LR Daniel Fellner, Claus Kügele, Gerhard Oswald und Ewald Luxbacher (v. l.) beim Vortragsabend. Foto: Tripolt

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Wolfsberg. Der Verein der Lavanttaler Wirtschaft lud am vergangenen Montagabend in den Reiterhof Stückler zu einem Impulsvortrag mit Landesrat Daniel Fellner zum Thema »Zukunft Wirtschaftsraum Lavanttal« ein.

Fellner begann seinen Vortrag mit dem Hinweis, dass »die Basis, die wir jetzt haben, weitergegeben werden muss«, da es im Tal Unternehmen gibt, die weltweit agieren und teilweise auch Weltmarktführer sind. Das Wichtigste für einen gut funktionierenden Wirtschaftsstandort sei gute Stimmung. Er erzählte über einen Besuch bei einem Wirtschaftsempfang im US-amerikanischen Silicon Valley, bei dem Firmen auf ihn zugegangen sind und von Kärnten begeistert waren. Eine Ansiedlung im Lavanttal von einer deutschen Firma, mit deren Vertretern er sich unterhalten hat, sei in der nächsten Zeit möglich, so Fellner.

Bezüglich dem interkommunalen Gewerbepark, bestätigte Fellner abermals, dass ein Grundstück in St. Paul an den Preisvorstellungen des Stifts gestorben ist, betonte aber zugleich, dass es dank Christian Ragger mittlerweile andere Möglichkeiten gibt. Genauer wollte Fellner nicht darauf eingehen.

Alle gemeinsam
»Wir müssen das alle gemeinsam machen – Politik und Wirtschaft. In regelmäßigen Abständen müssen wir uns zusammensetzen und etwas weiterbringen«, lautete die klare Aufforderung an die Zuhörer hinsichtlich der wirtschaftlichen Entwicklung im Tal. Sein Nachsatz: »Wenn wir so weitermachen, kriegen wir ein gewaltiges Problem.« Damit sprach Fellner unter anderem die großen Flächen umgewidmeten Baulands an, die der Industrie bei Expansionen im Weg stehen.

»Wir müssen schauen, in welche Richtung wir uns entwickeln und nicht die Augen verschließen. Ich hoffe, dass wir gemeinsam nachdenken und überlegen, an welchen Schrauben wir drehen müssen und dazu lade ich recht herzlich ein«, so Fellner abschließend.

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