Zum Jahresabschluss holen die Wölfe einen mehr als verdienten Punkt bei der Wiener AustriaAusgabe 51 | Mittwoch, 18. Dezember 2019

Nur drei Tage nach dem Remis gegen Rom zeigte der WAC auch gegen Austria Wien eine starke Vorstellung. Für WAC-Trainer Sahli wäre ein Sieg am Ende verdient gewesen. Stürmer Shon Weissman könnte bereits sein letztes Spiel für den WAC absolviert haben.

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Wien. Mit einem Sieg in Wien-Favoriten hätte der WAC sein Saisonziel, einen Platz unter den ersten sechs und damit die Qualifikation für die Meistergruppe, bereits geschafft. Zum Abschluss der Herbstsaison gab es, nur drei Tage nach dem kräfteraubenden Remis bei der AS Rom, auch bei der Wiener Austria ein Unentschieden.
Gegenüber dem Spiel in der Europa League schickte WAC-Trainer Mohamed Sahli fast die gleiche Startelf auf das Feld. Einzig Marcel Ritzmaier rückte nach seiner Erkrankung für Christopher Wernitznig zurück in Startformation. Die Austria war zu Beginn spielbestimmend. Nach zehn Minuten überhob Austria-Kapitän Alexander Grünwald WAC-Schlussmann Alexander Kofler sehenswert.

»Am Ende hätten wir auch einen Sieg verdient gehabt«
Mohamed Sahli, WAC-Trainer

Mit Fortdauer des Spiels kamen die Wölfe aber immer besser ins Spiel und fanden noch vor der Halbzeitpause mehrere Ausgleichschancen vor, die nicht genutzt werden konnte.

Nach Seitenwechsel sahen die rund 6.700 Zuseher ein offenes und abwechslungsreiches Spiel mit Chancen auf beiden Seiten. Nach Kopfballvorlage des eingewechselten Leitgeb traf Weissman per Kopf zum Ausgleich. Mit seinem 17. Saisontreffer führt er die Torschützenliste nun allein an. In der Schlussphase hatte Liendl die Chance auf den Siegestreffer für die Wolfsberger, doch er setzte den Ball über das Tor.

Sahli: »Es war ein enges Spiel, in das wir nicht gut reingekommen sind. Wir haben die Kontersituationen der Austria in den ersten 15 Minuten nicht im Griff gehabt. Nach dem Gegentor war es etwas besser, aber nicht optimal. In der zweiten Hälfte sind wir im Ballbesitz besser geworden. Da haben Abstände und Räume gut gepasst. Am Ende hätten wir auch einen Sieg verdient gehabt.«

Das letzte Spiel des Kalenderjahres könnte auch bereits das letzte Spiel von Shon Weissman im WAC-Dress gewesen sein. »Klar ist Deutschland mein großes Ziel – aber es muss passen. Sonst hab ich auch absolut kein Problem, hier zu bleiben«, so der Goalgetter. WAC-Präsident Dietmar Riegler wolle Weissman bei einem entsprechenden Angebot keine Steine in den Weg legen. Ab einem Angebot von mindesten fünf Millionen Euro wäre man gesprächsbereit.

Weitere Personaländerungen gibt es auch abseits der Spieler. Roman Stary wird neuer Sportkoordinator beim WAC. Weiterhin befindet man sich auf der Suche nach einem Nachfolger für Gerhard Struber. Mohamed Sahli hat das Amt nur interimistisch übernommen und soll auch unter dem neuen Cheftrainer, der in den nächsten Wochen präsentiert werden soll, als Co-Trainer erhalten bleiben.

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