SK St. Andrä steigt in die Kärntner Liga auf, Lavamünd verpasst Aufstieg knappAusgabe 26 | Mittwoch, 30. Juni 2021

Am vergangenen Wochenende wurden die Meisterschaften im Kärntner Fußball-Unterhaus abgeschlossen. Während sich St. Andrä über den Aufstieg freut, verliert Lavamünd das Entscheidungsspiel um den Aufstieg.

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Unterkärntner Nachrichten Redakteur Philipp Tripolt Von Philipp Tripolt tripoltno@spamunterkaerntner.at
Der SK St. Andrä durfte sich am Freitagabend nach dem knappen 2:1-Sieg in Ruden über den vermeintlichen Aufstieg freuen. Besiegelt war der Sprung in die Kärntner Liga aber erst mit dem 2:2-Remis von Grafenstein am Folgetag. Foto: SK St. Andrä

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Lavanttal. Große Freude herrschte beim SK Andrä am vergangenen Wochenende. Zuerst besiegte die Elf von Trainer Gundolf Stocker Ruden am Freitag, 25. Juni, auswärts mit 2:1.

Ruden ging zwar in der 36. Minute in Führung. Doch gleich nach dem Ankick folgte die Antwort von St. Andrä: Michael Pressl sorgte für den zwischenzeitlichen 1:1-Ausgleich. Mit diesem Spielstand ging es auch in die Kabinen. In der zweiten Halbzeit hatten die Gäste mit dem Zehnplatzierten mehr Mühe als ihnen lieb war, doch in der 86. Minute zeigte Schiedsrichter Oberbucher auf den Punkt und entschied auf Strafstoß für St. Andrä. Michael Pressl behielt die Nerven und traf zum 2:1-Sieg für seine Mannschaft.

Nach dem Schlusspfiff herrschte zwar großer Jubel, doch endgültig fixiert war der Aufstieg noch nicht, denn am Samstag war Grafenstein bei den Austria Klagenfurt Amateuren zu Gast. Mit einem zweistelligen Sieg hätten sie die Lavanttaler noch überholen können. Am Ende reichte es für Grafenstein nur zu einem 2:2-Remis. Gundolf Stocker und sein Team spielen damit in der nächsten Saison in der Kärntner Liga.

Niederlage im direkten Duell
Weniger erfolgreich verlief der abschließende Spieltag für den SV Lavamünd in der 1. Klasse D. Die Elf von Trainer Horst Friesacher empfing im letzten Spiel der Saison den FC Eisenkappel. Beide Teams hatten die Chance auf den Aufstieg. Im direkten Duell benötigte Lavamünd einen Sieg, um Eisenkappel in der Tabelle noch zu überholen, sich den zweiten Platz und den damit verbundenen Aufstieg zu sichern. In der 28. Minute brachte Thomas Pucher den SV Lavamünd vor rund 250 Zusehern mit 1:0 in Front. Doch ein Doppelschlag von Florian Opietnik (63. und 71. Minute) zerstörte den Lavamünder Traum von der Unterliga Ost.

Unterschiedlich verlief die abschließende Runde für die anderen Lavanttaler Vereine. Der ATSV Wolfsberg konnte sich lediglich  über einen Punkt aus der Doppelrunde freuen. In der Unterliga Ost fuhren die Lavanttaler durch die Bank Siege ein. Neben dem Auswärtssieg von St. Andrä, war auch der SC St. Stefan (4:1 gegen Sele Zell) erfolgreich. Der FC St. Michael darf sich nach dem 5:2-Sieg gegen Rückersdorf über einen gelungenen Saisonabschluss freuen.

In der 1. Klasse D hatte St. Margarethen gegen Meister Mittlern beim 0:6 klar das Nachsehen. Niederlagen gab es auch für Bad St. Leonhard (2:3 in Tainach) und Eitweg (0:4 in Ferlach). Damit bleiben alle vier Lavanttaler Vereine in der 1. Klasse D zum Saisonabschluss ohne Punktgewinn.

In der 2. Klasse D schoss sich St. Paul im Nachtrag gegen die KAC B Juniors den Frust über den verpassten Aufstieg von der Seele und gewann mit 7:0.

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