Vier Parteien, aber nur drei BürgermeisterkandidatenAusgabe 3 | Mittwoch, 20. Januar 2021

Karl Markut, Markus Wutscher und Karl Mollhofer wollen das Bürgermeisteramt erobern.

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St. Georgen. In St. Georgen möchte Karl Markut mit seinem Team St. Georgen den Bürgermeistersessel erneut holen. Markut ist seit 1991 Gemeindechef in St. Georgen und damit einer der längstdienenden Bürgermeister in Kärnten. Markut sieht eine große Chance, St. Georgen zur ersten klimaneutralen und energieautarken Gemeinde Kärntens oder gar Österreichs zu machen. Er möchten in den nächsten sechs Jahren wichtige Weichenstellungen für eine gute Zukunft für St. Georgen vornehmen und er sieht auch im Koralmbahnhof eine riesige Chance für die Gemeinde. Er möchte die Zusammenarbeit aller konstruktiven Kräfte der Gemeinde fördern. 

Sein größter Herausforderer ist wohl Markus Wutscher von der SPÖ. Im Jahr 2015 wurde Wutscher bei der Bürgermeisterwahl von Markut deutlich geschlagen, bei der Gemeinderatswahl konnte sich die SPÖ aber gegenüber dem Team St. Georgen durchsetzen und wurde die stimmenstärkste Partei. Für Wutscher geht es darum, die Jugend in der Gemeinde zu behalten. Dazu gehören für ihn regionale Arbeitsplätze, leistbares Wohnen, soziale Sicherheit und gute Infrastruktur. Auch die Unterstützung der älteren Generation, Pflege- und Betreuungsplätze vor Ort und die Unterstützung für Angehörige sind wichtige Punkte für Wutscher. 

ÖVP-Kandidat Karl Mollhofer ist seit 2015 im Gemeinderat tätig. Er möchte Wohnmöglichkeiten für ältere und gebrechliche Personen schaffen, damit sie den Lebensabend in St. Georgen verbringen können, sowie den Breitbandausbau und die Anbindung an den Lavantradweg weiter forcieren. Seine Visionen für St. Georgen ist, den derzeit nicht nutzbaren Badeteich in ein Naturbad umzubauen. 

Die Freiheitlichen treten diesmal selbstständig an, stellen aber keinen Bürgermeisterkandidaten. Spitzenkandidat für die Gemeinderatswahl ist Gemeindevorstand Stefan Spanschel. Für die FPÖ sind der Ausbau der Steinberger Straße sowie die Errichtung von Betreuungseinrichtungen, wie zum Beispiel »Betreutes Wohnen« oder ein Altenwohnheim ein dringendes Anliegen für die Gemeinde St. Georgen. 

Bürgermeisterwahl 2015 

Bei der Bürgermeisterwahl 2015 gab es eine Stichwahl zwischen Karl Markut und Markus Wutscher, da im ersten Wahlgang keiner der Kandidaten über 50 Prozent der Stimmen kam. Bei der Stichwahl, bei der die Wahlbeteiligung bei 81,17 Prozent lag, erhielt Markut 1.379 Stimmen (66,87 Prozent) während Wutscher auf 438 Stimmen (33,13 Prozent) kam. 

Gemeinderatswahl 2015 

Bei der Wahl der Gemeinde-mandatare war die SPÖ die stimmenstärkste Partei. Sie kam auf 32,23 Prozent, gefolgt vom Team St. Georgen rund um Bürgermeister Karl Markut mit 28,05 Prozent. 

Die ÖVP kam mit 20,12 Prozent auf Platz drei und die »Unabhängige Liste und die Freiheitlichen« erhielten im Jahr 2015 19,61 Prozent der Stimmen. 

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