»Muno« malte Lugner – und der hatte seine FreudeAusgabe 42 | Mittwoch, 20. Oktober 2021

Der bekannte Wolfsberger Tätowierer Klaus »Muno« Weinlinger verewigte Baumeister und ATV-Star Richard Lugner auf einem Gemälde. Anlässlich einer großen Feier zum 89. Geburtstag des Baumeisters überreichte Weinlinger das Bild persönlich an Lugner.

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Unterkärntner Nachrichten Redakteur Michael Swersina Von Michael Swersina m.swersinano@spamunterkaerntner.at
Links: Klaus Weinlinger mit seinem Bild von Richard Lugner und einer alten und neuen Ansicht der Lugner City. Rechts: Der Wolfsberger mit dem Baumeister, dem er das Bild bei dessen Geburtstagsfeier persönlich überreichte. Fotos: kk/privat

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Wolfsberg, Wien. Wenn Richard Lugner zur Party lädt, dann ist immer etwas los. Kürzlich hatte Lugner gleich drei Dinge zu feiern: Seinen 89. Geburtstag, 30 Jahre Lugner City und seine Verlobung mit seiner neuen Flamme Simone alias »Bienchen« beging der Baumeister mit zahlreichen Gästen im »Haus der Industrie« am Wiener Schwarzenbergplatz. Mit dabei war der Wolfsberger Tätowierer Klaus »Muno« Weinlinger, der anlässlich des Geburtstags ein Gemälde für Lugner malte und es ihm persönlich überreichte.

»Der Mann von Lugners Ex, Katzi, fragte mich, ob ich ein Bild anlässlich Lugners
Geburtstag malen würde«
Klaus »Muno« Weinlinger, Tätowierer und Maler

Weinlinger erzählt: »Es war ein Kreis von rund 200 Personen eingeladen, zahlreiche Fernsehsender und Medienvertreter. Es war auch eine gute Gelegenheit für mich, um Kontakte zu knüpfen für zukünftige Veranstaltungen bzw. Projekte im Lavanttal.« Richard Lugner freute sich riesig über das Geschenk aus dem Lavanttal und versicherte, dass er das Gemälde entweder in seinem Büro oder bei sich zu Hause an die Wand hängen werde.

Doch wie kam es dazu? Weinlinger erzählt: »Im Rahmen einer Ausstellung erwarb Uli Wüllenweber, der Mann von Lugners-Ex-Gefährtin Katzi, ein Werk von mir. Und dann hat er mich auf einmal angerufen und gefragt, ob ich  ein Bild anlässlich Lugners Geburtstag machen könnte.«

»Muno« machte natürlich sofort mit. Rund drei Wochen hat er täglich zwei bis drei Stunden seinen Pinsel geschwungen, ehe das Acryl auf Leinen-Werk fertig war. Es zeigt ein Porträt von Richard Lugner mit Zylinder, dahinter sind eine alte und eine neue Aufnahme der Lugner City zu sehen.

Am vorvergangenen Wochenende war es dann so weit. Weinlinger reiste nach Wien zur Geburtsfeier von Richard Lugner, um ihm das Geschenk zu übergeben

Nächstes Projekt

Mittlerweile arbeitet Weinlinger bereits an seinem nächsten Projekt. Es handelt sich dabei um ein Benefizfestival zugunsten des Kinderhospiz‘ Sterntalerhof im Burgenland. Der Sterntalerhof kümmert sich um Familien mit schwer-, chronisch und sterbenskranken Kindern. Die Einrichtung bildet einen würdevollen Rahmen für ein bestmöglich begleitetes gemeinsames Abschiednehmen.

Am 6. August 2022 ist dafür das »Live Eight & One«-Festival am Clubgelände der Hells Angels in Jakling geplant. »Das Fest hat nichts mit den Hells Angels zu tun. Ich habe lediglich deren Gelände als Austragungsort gewählt, es ist eine Veranstaltung von mir«, sagt »Muno«. Bereits fix zugesagt haben fünf Bands: Jimmy Cornett & The Deadmen, RMB, Down the Line, MÖRK und Not Stewart Band. Weitere Bands könnten noch dazukommen. Karten kosten 25 Euro, der gesamte Erlös aus den Eintrittskarten wird dem Sterntalerhof gespendet.

Beim Festival soll es aber nicht nur coole Musik geben, auch für Speis und Trank wird gesorgt sein, es soll eine Händlermeile und verschiedene Shows zwischen den Musik-Acts geben. Die Verhandlungen dafür sind im Laufen.

»Der Sterntalerhof ist ein Kinderhospiz und lebt ausschließlich von Spenden. Ich war dort und habe es mir  angeschaut. Was dort geleistet wird und auf die Beine gestellt wurde, verdient größten Respekt. Daher wird es im kommenden Jahr im Sommer dieses Benefizfestival geben«, erzählt Weinlinger die Hintergründe des Festivals.

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