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Klagenfurt, Wolfsberg. Im Künstlerhaus Klagenfurt wurden in der Vorwoche die Gewinner des Nachwuchspreises »Bildende Kunst Kärnten 2026« ausgezeichnet. Der von der »Galerie3« veranstaltete Wettbewerb stand heuer unter dem Thema »sprachlos« und versammelt sechs künstlerische Positionen in einer gemeinsamen Ausstellung. Der mit 5.000 Euro Hauptpreis ging an die Wolfsberger Künstlerin Verena Walzl. Überreicht wurde er von Kulturreferentin Gaby Schaunig.
Laut dem Online-Kunstmedium »artmagazine« überzeugte Walzls Arbeit »Once I lost my voice imitating myself« die Jury »auf vielen Ebenen«. »Ihre mehrteilige Installation, die sowohl einen Spiegel-Paravent, einen Bronzeguss als auch Drucksorten umfasst, widmet sich der Imitation und macht die Betrachtenden selbst zu Sprachlosen«, so das Magazin.
Den zweiten Platz und den Fundermax-Preis erhielt die Wienerin Leonie Marcella Pirker für ihre textile Werkserie »Coil (A collection of notes which I have yet to be read)«. Auf dem dritten Platz landete der Villacher Raul Lile mit seiner großformatigen Malerei »Echo«.
Neben den Preisträgern waren auch Ira Grünberger, Maria Hummer und Paula Hummer für den Nachwuchspreis nominiert. Der Wettbewerb wurde heuer bereits zum dritten Mal von der »Galerie3« ausgerichtet und bietet jungen Künstlern eine Plattform, um ihre Arbeiten sichtbar zu machen und sich mit zentralen Akteuren der österreichischen Kunstszene zu vernetzen.
Schaunig in ihrer Ansprache laut einer Aussendung des Landes: »Nachwuchsförderung ist eine der wichtigsten Investitionen in die Zukunft unserer Kunst- und Kulturlandschaft. Kärnten verfügt über eine große Tradition in der bildenden Kunst. Die heute nominierten und prämierten Künstler zeigen eindrucksvoll, dass diese Tradition lebendig ist und mit neuen Perspektiven und Ausdrucksformen fortgeschrieben wird.«
Die Ausstellung »sprachlos« mit Arbeiten aller sechs Nominierten ist noch bis einschließlich 27. Juni bei freiem Eintritt in der »Galerie3« im Künstlerhaus Klagenfurt zu sehen.

Von Unbekannt
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