Salzburg bleibt weiterhin makellos – für die Wölfe gab es nichts zu holenAusgabe 39 | Mittwoch, 29. September 2021

Die Wölfe fanden kein Mittel, um den Salzburger Erfolgslauf zu stoppen. Rund eine Halbzeit lang musste man in Unterzahl agieren. Damit holte der WAC nur einen Zähler aus den vergangenen drei Spielen.

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Unterkärntner Nachrichten Redakteur Philipp Tripolt Von Philipp Tripolt tripoltno@spamunterkaerntner.at
Nach der frühen Führung für Salzburg, übernahmen die Mozartstädter die Spielkontrolle. Auch Kapitän Liendl (Bild) konnte keine Akzente setzen. Lochoshvili kam in der Viererkette links für Scherzer zum Einsatz. Foto: Pulsinger

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Wolfsberg. Meister und Tabellenführer Red Bull Salzburg bleibt in der heimischen Bundesliga das Maß aller Dinge. Im neunten Spiel feierten die Mozartstädter den neunten Sieg, denn auch der WAC konnte den Salzburger Erfolgslauf nicht stoppen.

Die Salzburger Innenverteidigung war zwar ersatzgeschwächt, doch ausgerechnet Onguene, der erstmals in dieser Saison in der Startelf stand, brachte die Gäste in Führung (15.). Nach einem Eckball von Sucic traf er aus rund fünf Metern per Kopf. Lochoshvili, der den angeschlagenen Scherzer links in der Viererkette ersetzte, war nicht nah genug am Salzburger dran.

In der Folge kontrollierte der Tabellenführer das Spielgeschehen. Röcher traf bei einem Angriff nur die Stange (32.). Noch bitterer kam es kurz vor der Pause. Gugganig wurde wegen zwei Foulspielen innerhalb von nur drei Minuten mit Gelb-Rot vom Platz geschickt. Für die Entscheidung sorgte in der 51. Minute Okafor, dessen Schuss von Baumgartner unhaltbar in das WAC-Tor abgefälscht wurde.

»Es war ein verdienter Sieg für Salzburg. Ich will mit der Mannschaft nicht so hart ins Gericht gehen«
Robin Dutt, WAC-Trainer

Der Salzburg-Sieg war besiegelt und hätte sogar noch höher ausfallen können. Die besten Chancen für den WAC fanden Dedic (86.) und Baumgartner (90.) in der Schlussphase vor. Treffer gelang den Wölfen aber keiner mehr.

»In den ersten zehn Minuten sind wir fast erwartungsgemäß unter Druck gekommen, da hat Salzburg gleich die tiefen Läufe gesucht. Das Gegentor aus einer Standardsituation ist in einem Zeitraum gefallen, wo ich den Eindruck hatte, wir finden jetzt auch selber eine Chance nach vorne vor. Die zweite Halbzeit ist durch den Ausschluss ein bisschen anders gelaufen. Es war ein verdienter Sieg für Salzburg, ich will aber mit der Mannschaft nicht so hart ins Gericht gehen, weil ich den Willen und die Disziplin gesehen habe, sich gegen die Niederlage zu stemmen. Und zum Schluss sind wir auch noch zu eineinhalb Chancen gekommen«, analysierte WAC-Trainer Robin Dutt die Niederlage.

Nach dem 1:3 gegen Hartberg und dem 3:3 gegen Ried nach einer 3:0-Führung gab es für den WAC somit lediglich einen Punkt in den vergangenen drei Spielen.

Souveräner Cup-Auftritt
In der zweiten Runde des ÖFB-Cups gab sich der WAC keine Blöße. Auswärts gegen Landesligist Siegendorf siegte man mit 6:1. Die Treffer für den WAC erzielten: Taferner (14., 18.), Baribo (7.), Baumgartner (28.), Boakye (82.) und Dieng (87.). Im Achtelfinale trifft der WAC am 26. Oktober auswärts auf den Zweitligisten SV Lafnitz.

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