Peter Ceplak zieht nach seinem ersten Jahr als Einsatzstellenleiter in St. Andrä positive BilanzAusgabe | Mittwoch, 1. September 2021

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Unterkärntner Nachrichten Redakteur Michael Swersina Von Michael Swersina m.swersinano@spamunterkaerntner.at
Bild links: Peter Ceplak führt seit Juli 2021 die Geschicke der Wasserrettung in St. Andrä. Rechts: Die Einsatzstelle in St. Andrä verfügt auch über zwei ausgebildete Rettungstaucher.  ÖWR St. Andrä, UN/much

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St. Andrä.  Seit Juli hat die Einsatzstelle St. Andrä mit Peter Ceplak (29) einen neuen Einsatzstellenleiter, nachdem der langjährige ÖWR-Chef Erwin Klade im Frühjahr nach über 40 Jahren Tätigkeit bei den Rettungsschwimmern seine Funktion zurücklegte.
Ceplak ist seit 2004 bei der Wasserrettung, wo er seit acht Jahren im Vorstand sitzt und das Referat »Einsatz« leitet, wobei er für die Einsatzfähigkeit der Einsatzgruppe, das Training, Ausbildung und Schulung der Rettungsschwimmer verantwortlich ist. Ceplak erzählt: »Ich war schon immer ein begeisterter Schwimmer. 2004 gab es einen Rettungsschwimmkurs und ich dachte mir, ich schau mir das einmal an, und habe den Kurs gemacht. Seither bin aktiv bei der Wasserrettung.«
Hauptberuflich ist der 29-Jährige Betriebsassistent beim Reinhalteverband.

Aktive Truppe
47 aktive Rettungsschwimmer sorgen am Mettersdorfer See in St. Andrä für die Sicherheit der Badegäste, aber auch für die Schwimmausbildung, die Durchführung von Prüfungen für die Schwimmabzeichen Früh-, Frei-, Fahrten- und Allroundschwimmer und helfen außerdem im Nachbarbezirk Völkermarkt und wenn nötig in ganz Kärnten bei Einsätzen aus.

So wird der Badebetrieb am Mettersdorfer See regelmäßig überwacht, von Freitag bis Sonntag waren im heurigen Sommer immer jeweils zwei Rettungsschwimmer im Dienst. Einmal mussten die Wasserretter einen Schwimmer, der einen Schwächeanfall erlitten hatte, aus dem See holen und dem Roten Kreuz übergeben. Ansonsten gab es glücklicherweise keine gröberen Zwischenfälle.

Meist standen technische Einsätze wie Sachgüterbergungen aus der Lavant oder die Unterstützung bei Sucheinsätzen auf der Drau und am Klopeiner See auf dem Programm.

»Die Fließwasserretter werden auch bei Suchaktionen in der Drau und bei Events eingesetzt«
Peter Ceplak, Einsatzstellenleiter

Neben der Überwachungstätigkeit wurden auch Kinderschwimmkurse abgehalten.  »Rund 40 Kindern wurde in diesem Sommer das Schwimmen beigebracht. Damit waren unsere Kapazitäten voll ausgeschöpft«, berichtet Jugendreferentin Jennifer Bachbauer.
Auch ein Rettungsschwimmkurs wurde im Sommer am Mettersdorfer See abgehalten, durch den zehn neue Rettungsschwimmer zur Wasserrettung St. Andrä gekommen sind. Besonders viel los war in diesem Jahr bei den Schwimmabzeichen.

Spezialisten im Dienst
Unter den Rettungsschwimmern gibt es auch zahlreiche Wasserretter, die Spezialausbildungen absolviert haben. Die Einsatzstelle St. Andrä verfügt daher auch über zwei Einsatztaucher, die immer wieder auch bei Einsätzen in anderen Bezirken – vorwiegend in Völkermarkt und am Klopeiner See – zum Einsatz kommen. Dann gibt es auch noch sechs Schiffsführer, deren Einsatzgebiet hauptsächlich entlang Drau von der Staatsgrenze bis zum Bezirk Völkermarkt liegt. Die St. Andräer Einsatzstelle verfügt über drei Boote, darunter auch ein mobiles Hochwasserboot, das mit einem Team auch schon bei internationalen Einsätzen wie beim Hochwasser 2014 in Bosnien mit dabei war.

Eine spezielle Gruppe der Einsatzstelle sind auch die zehn Fließwasserretter. »Das ist eine sehr gut ausgebildete Truppe, die auch bei Suchaktionen auf der Drau eingesetzt werden, aber auch immer wieder bei Veranstaltungen zur Sicherung zum Einsatz kommt: Wie zum Beispiel bei der Kajakstrecke für den Lienzer Dolomitenmann«, erzählt Einsatzstellenleiter Peter Ceplak.

Die Ausbildung der Rettungsschwimmer findet in St. Andrä statt, für die Taucher, Nautiker, Fließwasserretter und Rettungsschwimmlehrer laufen die Kurse über den Landesverband.

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