Andreas Schart und Christoph Gutschi starten mit »Anda Steer Racing« in dieser Saison neu durchAusgabe 10 | Mittwoch, 10. März 2021

Die beiden Lavanttaler Rallye-Piloten Andreas Schart und Christoph Gutschi sind am vergangenen Wochenende nach einjähriger Corona-Pause in die neue Saison gestartet. Im umgebauten Mitsubishi Lancer Evo 9 erreichten sie am Wochenende den 42. Rang.

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Unterkärntner Nachrichten Redakteur Philipp Tripolt Von Philipp Tripolt tripoltno@spamunterkaerntner.at
Bild oben: Andreas Schart (r.) und Co-Pilot Christoph Gutschi (l.) mit ihrem umgebauten Evo 9. Bild unten: Am vergangenen Wochenende erreichten die beiden den 42. Gesamtrang. Fotos: Tripolt, Michael Jurtin

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Wolfsberg. Die beiden Wolfs-berger Andreas Schart und Co-Pilot Christoph Gutschi gehen heuer nach einer coronabedingten Einjahrespause wieder mit ihrem Mitsubishi Lancer Evo 9 an den Start. Teamname: »Anda Steer Racing«. »Begonnen hat alles 2018, als der Vorstand des Motorsportclubs Wolfsberg uns gefragt hat, ob wir als Vorausauto bei der Lavanttal-Rallye starten möchten«, erzählt Andreas Schart. Der 39-Jährige, der auch privat einen Mitsubishi Lancer Evo fährt, und sein Co, Christoph Gutschi (38), haben nicht lange überlegt. »Motorsport und besonders Rallye war für uns schon immer interessant, deswegen haben wir gesagt, dass wir uns das zutrauen«, lachen die beiden.

Die ersten Rallyes
Kennengelernt hat sich das Rallye-Duo vor über zehn Jahren durch den gemeinsamen Freundeskreis. Vor zwei Jahren gingen sie dann erstmals an den Start. »Der Evo von Günther Knobloch stand zum Verkauf. Wir haben lange überlegt und uns schließlich zum Kauf entschlossen«, weiß Christoph Gutschi. Mit dem Evo 9 stand das Duo bei seiner Rennpremiere nach der Rebenland-Rallye am hervorragenden 17. Gesamtplatz. Die Lavanttal-Rallye schlossen sie am 14. Gesamtrang ab und waren damit schnellste Lavanttaler und Kärntner des Rennens. In beiden Bewerben gewannen sie die M1-Klasse, in der sie angetreten waren.

»Ich bin nervös, aber als Enthusiast verliert man dieses Gefühl nicht«
Andreas Schart über den Saisonstart

Bei der anschließenden Wechselland-Rallye gab es einen Rückschlag. Schart und Ersatz-Co-Pilot Christoph Wögerer konnten nach einem Unfall den Bewerb nicht beenden. Zwei Monate später kam Schart, wieder mit Co-Piloten Christoph Gutschi, aufgrund eines Kupplungsdefekts nicht ins Ziel. »Die M1-Titelhoffnungen waren damit natürlich dahin, aber es ist ein reines Hobby. Wir machen das aus Spaß und nicht wegen der Platzierungen«, versichert Schart. Unterstützt werden die Lavanttaler von Wolfgang Schmolln-gruber und seinem Team von »Race Rent Austria«. »Es ist unser Betreuer und technischer Mentor«, weiß Christoph Gutschi.

Im vergangenen Jahr gab es coronabedingt keine Rennen. Die Winterpause vor dieser Saison haben Schart und Gutschi für einen Umbau genutzt. Der Evo wurde zum »Open N« bzw. »Proto« umgerüstet. Am vergangenen Wochenende folgte die Premiere mit dem »neuen« Auto, das nun über rund 330 PS verfügt. »Nach dem Umbau kennen wir das Auto im Prinzip nicht. Ich bin nervös, aber als Enthusiast verliert man das Gefühl nicht. Es ist keine Angst, sondern Emotion«, weiß Schart.

Bei der Blaufränkischlandrallye lagen die beiden Lavanttaler vor der letzten Sonderprüfung auf dem 23. Rang. Mit Turboproblemen konnten sie die Rallye zwar beenden, rutschen allerdings auf den 42. Gesamtrang zurück.

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