McLaren Artura: Der britische Hybrid-SupersportlerAusgabe 08 | Mittwoch, 24. Februar 2021

Der McLaren Artura ist der erste Hybrid-Supersportler des Herstellers, der es in die Serienproduktion geschafft hat. Für den Vortrieb sorgen ein Dreiliter-Benzinmotor mit 585 PS sowie ein 95 PS starker Elektromotor. Für Tempo 100 benötigt der Sportler drei Sekunden.

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Unterkärntner Nachrichten Redaktion Von Unterkärntner Nachrichten Redaktion officeno@spamunterkaerntner.at
Die Form des Artura wurde so gestaltet, dass die Leistung optimiert wird und der Luftstrom für die Aerodynamik und die Kühlung gesteuert wird. Die Clubman-Sportsitze befinden sich in einem ergonomisch optimiertem Cockpit. Das Infotainment- und Konnektivitätssystem nutzt zwei hochauflösende Displays. Foto: McLaren

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Der McLaren Artura wurde in der Vorwoche vorgestellt und ist der erste Serien-High-Performance-Hybrid-Supersportwagen des britischen Herstellers.

Das Herzstück des Artura-Antriebsstrangs ist McLarens völlig neuer, drei Liter großer V6-Benzinmotor mit Doppelturboaufladung. Mit einer Leistung von 585 PS und 585 Nm Drehmoment ist der Motor vor allem leicht, denn mit einem Gewicht von lediglich 160 kg, wiegt er 50 kg weniger als ein McLaren V8.

Der neue V6 arbeitet zusammen mit dem kompakten Axialfluß-E-Motor des Artura, der in der Getriebeglocke untergebracht ist. Er ist kleiner und leistungsfähiger als ein herkömmlicher Axialfluß-E-Motor und kann eine Leistung von 95 PS und 225 Nm erzeugen. Mit dieser Antriebskombination beschleunigt der Artura in beeindruckenden Zahlen: Für den Sprint auf 100 km/h benötigt der Supersportler nur 3,0 Sekunden, in 8,3 Sekunden stehen 200 km/h und in 21,5 Sekunden 300km/h auf dem Tacho. Die Höchstgeschwindigkeit ist auf 330 km/h begrenzt.

Neues Design-Niveau
Die sehr sportlichen Zahlen werden auch über die Optik transportiert. Der Gesamteffekt des Artura hebt den McLaren-Designansatz, der in den letzten Modellen zu sehen war, auf ein neues Niveau. Die technische Skulptur hat nur minimale Karosserielinien und Blechverbindungen, unterstützt durch Merkmale, wie die gesamte hintere Verkleidung, die als ein einziges Bauteil konstruiert und geformt wurde.

Die Form des Artura wurde so gestaltet, dass sie die Leistung optimiert und den Luftstrom für aerodynamische Leistung und Kühlung steuert. Die Mitte des Frontsplitters ist ein Beispiel dafür. Auch im Innenraum wird die technische Weiterentwicklung deutlich: Das Cockpit ist mehr denn je auf den Fahrer ausgerichtet.

Vier Fahrmodi
Dem Fahrer stehen vier verschiedene Antriebsmodi zur Verfügung, darunter auch ein E-Modus für 30 km emissionsfreies, rein elektrisches Fahren. Der für gemischte Fahrbedingungen konzipierte Comfort-Modus maximiert die Reichweite und Effizienz, wobei der Verbrennungsmotor unter 40 km/h mit Hilfe eines erweiterten Stopp- und Startmodus abgeschaltet wird, aber bei höheren Geschwindigkeiten und Leistungsanforderungen schrittweise zugeschaltet wird. In den Modi »Sport« und »Track« wird die elektrische Leistung zunehmend offensiver eingesetzt, um das Ansprechverhalten im unteren Drehzahlbereich und die Beschleunigung zu verbessern.

Bestellbar ist der Artura bei McLaren-Händlern ab sofort. In Deutschland startet die Auslieferung der ersten Modelle im dritten Quartal. Die Basisversion startet am deutschen Markt zu einem Preis von 226.000 Euro. Für Österreich wurden bislang noch keine offiziellen Preise vom Hersteller veröffentlicht.

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