Lavanttaler Investor schlug gleich bei seinem ersten Auftritt bei »2 Minuten, 2 Millionen« zuAusgabe 3 | Mittwoch, 20. Januar 2021

Seit diesem Jahr ist der Wolfsberger Hotelier und Investor Bernd Hinteregger Teil der Investoren der Start-Up-Show »2 Minuten, 2 Millionen«. Bereits bei den ersten beiden Sendungen der TV-Show stieg der Lavanttaler Hotelier und Investor bei zwei Unternehmen ein.

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Wolfsberg. Seit diesem Jahr ist der Wolfsberger Hotelier und Investor Bernd Hinteregger Teil der Puls4-Start-Up-Show »2 Minuten, 2 Millionen«. Bereits in der ersten Sendung schlug der Lavanttaler zu und investierte in seine »Ursprungsbranche«, den Tourismus. Zwei Unternehmer aus Salzburg stellten in der Sendung Anfang Jänner ihr Buchungstool »www.myplatzerl.at« vor. Hinteregger zeigte sich gleich begeistert und stieg bei dem Unternehmer-Duo ein. 

»Mir war während der Präsentation sehr rasch klar, wenn ich da mein Know-how einbringe, und auch noch zwei, drei weitere Experten dafür begeistern kann, dann könnte sich daraus etwas Großes entwickeln.  In der Zwischenzeit müssen Betriebe bis zu 40 Prozent ihres Umsatzes an die großen Buchungsportale abgeben, was eindeutig zu viel ist.  Aber da die Hotels, um eine gute Buchungslage zu haben, von diesen Portalen in einem bestimmten Ausmaß abhängig sind, kann man schwer an den Prozenten rütteln«, erklärt Hinteregger.

»Mittlerweile müssen Betriebe bis zu 40 Prozent ihres Umsatzes an Buchungsportale geben«
Bernd  Hinteregger, Hotelier und Investor 

Mit www.myplatzerl.at soll nun gegengesteuert werden, da dieses Buchungsportal lediglich eine sehr geringe Marketinggebühr einhebt und diese bereits bei zwei bis drei Buchungen bezahlt ist. Es wird ein moderner Onlinevertrieb genutzt, der alle aktuellen technischen Möglichkeiten bieten wird. »Es wird eine sehr spannende Aufgabe, mit der Sommersaison 2021 wollen wir erstmals durchstarten, es wird aber mindestens zwei Jahre dauern, bis wir am Markt verbreitet sind, ebenso rechne ich in dieser Zeitspanne mit der Erreichung des Break-Even-Point«, so Hinteregger.

Einstieg in Busreisen

Gleich in der zweiten Sendung, setzte Hinteregger noch einen drauf. Für ihn ist es eine Rückkehr zu seinen Ursprungswurzeln im Tourismus. »In der zweiten HAK sah ich damals als 16-Jähriger einen Aushang, dass ein Busreiseleiter für eine Jugendreise nach Lloret de Mar gesucht wird. Nicht lange überlegt, habe ich mich beworben und schon ging es los. Wenn ich heute zurückblicke, war es wohl der jugendliche Leichtsinn, der mich diese Aufgabe ohne große Einschulung einfach tun ließ«, erzählt Hinteregger. 

Mit dem Grazer Unternehmen »Otto Busreisen« steigt er zwar nicht bei einem Start-Up, dafür bei einem Traditionsunternehmen ein. Ziel ist es, nach den Coronabeschränkungen wieder voll durchzustarten, denn die Busbranche wurde durch die Pandemie härter getroffen als Gastronomie und Hotelunternehmen. »Wir arbeiten bereits intensiv an Busreisen 4.0 und man darf gespannt sein, da wird es die ein oder andere Reise geben, die man sich als Busreisender bisher nicht vorstellen konnte. Auch eine klassische Musikreise, mit Volksmusik- und Schlagerbands wird es geben, da verknüpfe ich wieder einmal mein Hobby mit dem Beruf«, so Hinteregger. 

Noch geheim

Auch in den weiteren Sendungen, die es noch bis Ende April geben wird, wird Hinteregger sein Portfolio erweitern und in ganz andere Branchen einsteigen. Viel mehr darf er derzeit aber noch nicht verraten. Nur so viel: »Eines meiner Ziele ist es aber, zwischen allen Branchen einen großen Bogen zu spannen und diese untereinander zu vernetzen, gegenseitig voneinander zu profitieren.«

Erweiterung HB1-Angebot

Auch die Website von Hintereggers Hotels, www.hb1.at, wurde mittlerweile um einen Shop erweitert, in dem zukünftig all seine Beteiligungen, Investments und Kooperationen zu sehen sein werden. 

»Ich bin sehr dankbar und freue mich, dass so viele meiner Freude, genau so wie ich und meine Familie, es kaum mehr erwarten können, bis endlich wieder die nächste Sendung im Fernsehen ausgestrahlt wird«, so Hinteregger abschließend.

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