Der ATSV Wolfsberg steigt aus der Regionalliga ausAusgabe 27 | Mittwoch, 1. Juli 2020

Der ASCO ATSV Wolfsberg steigt aus wirtschaftlichen Gründen aus der Regionalliga Mitte aus. Nun wird bereits an der Mannschaft für die Saison in der Kärntner Liga gebastelt. Als Trainer konnte Peter Kienleitner als Nachfolger von Helmut Kirisits gewonnen werden.

E-Mail

0 Kommentare

Meist gelesen

Unterkärntner Nachrichten Redakteur Michael Swersina Von Michael Swersina m.swersinano@spamunterkaerntner.at
Bereits fix an Bord: Trainer Peter Kienleitner (Bildmitte). Haben ihren Vertrag verlängert: Goalie Max Friesacher (1) und Patrick Pfennich (2), Marcel Stoni (3), Hubert Kothmaier (4), Bastian Rupp (5), Maximilian Gollner (6), Alexander Kienleitner (7) und Mathias Moitzi.Fotos: ATSV/Facebook

Artikel

Wolfsberg. Der Wolfsberger Fußball-Regionalligaverein ASCO ATSV Wolfsberg zieht sich freiwillig aus der Regionalliga Mitte zurück und spielt in der kommenden Saison wieder in der Kärntner Liga. »Es war eine sehr harte Entscheidung, aber ich habe meinen Egoismus besiegt und die Vernunft siegen lassen«, sagt ATSV-Obmann Otto Wegscheider, und meint weiter: »Wir sind ein Verein, der von Veranstaltungen lebt. In diesem Jahr sind drei davon wegen der Coronakrise ins Wasser gefallen. Die Regionalliga ist für uns finanziell einfach nicht drinnen.«

Der Wolfsberger Verein will nun einen Neustart. Gespielt wird ausschließlich mit Lavanttaler Fußballern, alle Legionäre sind bereits weg. »Wir treten mit den Lavanttaler Kickern der Regionalligamannschaft an und holen Spieler aus unserer U17-Mannschaft in die Kampfmannschaft. Wir werden die Jugend forcieren. Das ist unsere Zielsetzung für die kommenden Jahre«, so Wegscheider.

Altbewährte bleiben an Bord

Trotz der freiwilligen Rückstufung in die Landesliga konnten bereits einige Verträge mit Leistungsträgern verlängert werden. So werden Keeper Max Friesacher und Patrick Pfennich auch in der kommenden Saison für den ATSV auflaufen. Ebenso wird Goalgetter Marcel Stoni, der bereits seit 2011 beim Verein ist, für den ATSV auf Punktejagd gehen.

Weiters haben Hubert Kothmaier, Markus Pöchheim, Bastian Rupp, Max Gollner, Mathias Moitzi, Max Sorger und Marco Penz ihre Verträge verlängert.  

Außerdem konnte Alexander Kienleitner, der schon in seinen jungen Jahren beim ATSV in der Kärntner Liga kickte, aus der Steiermark zurückgeholt werden.

Neuer Trainer

Helmut Kirisits wird in der Kärntner Liga nicht mehr Platz auf der Trainerbank des ATSV nehmen. Ein Nachfolger ist bereits gefunden. Peter Kienleitner ist der neue Cheftrainer der Rotjacken. 

Als Spieler wurde Kienleitner drei Mal Meister in KfV-Ligen mit dem WAC. Auch als Trainer war er recht erfolgreich, so wurde er unter anderen mit St. Andrä Meister in der Unterliga und schaffte in der Saison 2017/18 mit St. Michael/Bleiburg den Aufstieg von der Unterliga in die Kärntner Liga. Fix ist auch, dass Alfred Lippitz als Tormanntrainer dem Verein treu bleibt. Wer als Co-Trainer auf der Bank Platz nehmen wird, ist noch nicht geklärt, Verhandlungen sind bereits im Laufen.

Meisterschaftsstart im August

Geplant ist, dass die Meisterschaften des Kärntner Fußballverbands im August beginnen. Derzeit soll die erste Runde bereits am 7. und 8. August ausgetragen werden. Fix ist das allerdings noch nicht. »Ich hoffe, dass die Meisterschaft erst Mitte August los geht. Wir können erst am 1. Juli mit dem Training beginnen. Und nach der langen Unterbrechen wegen Corona wären ein oder zwei Wochen mehr Vorbereitungszeit sinnvoll«, so Wegscheider.

Auf eine 1b-Mannschaft wird in der kommenden Saison verzichtet. »Nachdem wir ja jetzt viele Nachwuchsspieler in die Kampfmannschaft holen, hätten wir keine schlagkräftige Truppe für die 1b-Meisterschaft. Daher verzichten wir darauf«, meint Obmann Wegscheider.

Im kommenden Jahr feiert der ATSV Wolfsberg sein 100-Jahr-Bestandsjubiläum. Den »Hunderter« wird der Traditionsklub natürlich groß herausstellen. Bereits im Jänner soll mit den Feierlichkeiten gestartet werden. Danach soll das ganze Jahr über mit weiteren Veranstaltungen das Jubiläum gebührend gefeiert werden. 

0 Kommentare Kommentieren

Keine Kommentare gefunden!

Liebe Leserinnen und Leser, in diesem Kommentarbereich prüfen wir alle Beiträge, bevor sie veröffentlicht werden. Ihr Kommentar erscheint, sobald er gesichtet wurde.

Bitte melden Sie sich an, um die Beiträge zu lesen oder zu kommentieren.AnmeldenHier Registrieren