Auszeichnung der Diözese Gurk für zwei Lavanttaler MaturantenAusgabe 40 | Mittwoch, 2. Oktober 2019

Diözese Gurk vergab zum vierten Mal den Colerus-Geldern-Preis.

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Lavanttal. Dompropst Engelbert Guggenberger verlieh kürzlich im Bischofshaus in Klagenfurt den heurigen »Dr. Olaf Colerus-Geldern Preis« für vorwissenschaftliche Arbeiten an AHS und Diplomarbeiten an BHS im Rahmen der Reife- und Diplomprüfungen im Katholischen Religionsunterricht.

Der erste Preis, dotiert mit 500 Euro, ging an Sarah Straßnig vom BORG Wolfsberg für ihre vorwissenschaftliche Arbeit zum Thema »Obdachlosigkeit in Kärnten«. Der zweite Platz mit 250 Euro Preisgeld wurde an Paul Graßler vom Stiftsgymnasium St. Paul verliehen. Er schrieb seine Arbeit zum Thema »Stell dir vor, es ist Krieg und keiner geht hin. Geschichte der Kriegsdienst- und Waffenverweigerung«. Der dritte Platz ging an die Teamarbeit von Anja Leininger und Patricia Gruber, die die HLW des Kärntner Caritasverbands besuchen. Sie erhalten jeweils 150 Euro für ihre Arbeit zum Thema »Die Ängste von Müttern mit Migrationshintergrund in Bezug auf die Sozialisation ihrer Töchter«. 

Hintergrund des Preises

Der »Dr. Olaf Colerus-Geldern Preis« ist nach dem 2016 verstorbenen gleichnamigen Dompropst der Diözese Gurk benannt, der Bischofsvikar für Bildung, Wissenschaft und Glaube, langjähriger Generalvikar, Fachinspektor für Katholische Religion an Höheren Schulen und Schulamtsleiter war. Er wurde heuer zum vierten Mal vergeben und versteht sich als Beitrag zur Förderung von theologischem Denken und Arbeiten auf Niveau von Maturanten. 

Initiatorin und Jury-Vorsitzende ist die Leiterin des Bischöflichen Schulamts, Birgit Leitner. Die Siegerarbeit von Sarah Straßnig würdigte die Jury als »eine sehr gut zu lesende und auch betroffen machende Arbeit mit nachvollziehbarem Kärntner Bezug«. Die Maturantin hat bei einem Praktikum in der Caritas-Wohnungsloseneinrichtung »Eggerheim« das Projekt »Zeichnung der Zukunftsvision« mit Obdachlosen durchgeführt und dies »gut theoretisch untermauert und auch reflektiert«. 

In der Jury saßen neben Leitner Dompfarrer Peter Allmaier, Fachinspektor Thomas Unterguggenberger, Martin Dovjak vom Leitungsgremium Arbeitsgemeinschaft höhere und mittlere Schulen, Provisor Richard Pirker (Klagenfurt – St. Modestus und Klagenfurt – St. Peter), Birgit Leitners Stellvertreterin Rosemarie Rossmann und der Leiter der diözesanen Pressestelle, Matthias Kapeller.

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