Veranstaltungszentrum in Frantschach: Vereine und Bürger sollen an Detailplanung mitwirken Ausgabe 32 | Mittwoch, 7. August 2019

Diese Einladung sprach Bürgermeister Günther Vallant bei einer Projektpräsentation im Gasthof »Mathebauer« in Kamp aus. Dabei wurden auch Einzelheiten besprochen: Raumaufteilung, Schallschutz, Betriebskosten, Mieten, Reinigung sowie Parkmöglichkeiten.

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Unterkärntner Nachrichten Redakteur Gerhard Klinger Von Gerhard Klinger officeno@spamunterkaerntner.at
Bei der Präsentation (Bild links): Gemeindevorstand Kurt Jöbstl, LAbg. Claudia Arpa, Gemeinderat Franz Paulitsch, Amtsleiter Roland Kleinszig, Architekt Heinz Petschenig, Gemeinderat Rudolf Rabensteiner und Bürgermeister Günther Vallant (v. l.).

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Frantschach-St. Gertraud. Nachdem der Grundsatzbeschluss zum Bau des neuen Veranstaltungs- und Kulturzentrums am Dorfplatz im Gemeinderat »nur« mehrheitlich beschlossen wurde – die Liste Hirzbauer stimmte dagegen, SPÖ, ÖVP und FPÖ waren dafür –, startete die Gemeinde eine Reihe von Bürgerstammtischen zu diesem Thema. Gemeinsam mit den politischen Vertretern präsentierte Architekt Heinz Petschenig das Jahrhundertprojekt und stand danach den Bürgern Rede und Antwort.

Die erste Präsentation beim »Kirchenwirt« stand noch im Zeichen der parteipolitischen Agitation der Befürworter und der erklärten Gegner des Neubaus auf dem Dorfplatz unter Einbindung der Knusperstube. Denn die Liste Hirzbauer will den Mondi-Festsaal zeitgemäß zum Kultur- und Veranstaltungszentrum ausbauen lassen.

»Wir werden die errechneten Baukosten zu 100 Prozent einhalten«
Günther Vallant, Bürgermeister

Bei der Abschlussveranstaltung der Präsentationsreihe im Gasthof »Mathebauer« in Kamp wurden ausschließlich die Details des Projekts besprochen: die genaue Raumaufteilung, Schallschutz, Beschallung, Betriebskosten, Mieten, Reinigung, WC-Benutzung oder Parkmöglichkeiten. Bürgermeister Günther Vallant (SPÖ) lud die Vertreter aller Vereine ein, aktiv bei der Detailplanung, die demnächst startet, mitzuwirken.

2,715 Millionen Euro

Nach Abschluss der Detailplanung steht der Finanzierungsplan und die Ausschreibung des 2,715 Millionen Euro teuren Projektes (500.000 Euro kommen vom Land, 300.000 Euro vom Kaffeehaus Knusperstube) auf dem Programm. Bürgermeister Günther Vallant versicherte, dass er keine Angst vor den Investitionskosten habe, da rechtzeitig Rücklagen gebildet wurden. »Wir werden die errechneten Baukosten zu 100 Prozent einhalten, denn bei diesem Neubau haben wir eine hohe Planungssicherheit, die bei einer Renovierung nicht garantiert werden kann. Für die Einhaltung des finanziellen Rahmens soll auch die vorgesehene Maßnahmensteuerung sorgen«, so der Bürgermeister.

Mit dem Vorhaben verfolgt die Gemeinde den Gedanken, ein variables Veranstaltungsgebäude für Festivitäten aller Art zur Verfügung zu stellen, gleichzeitig aber auch der Musikschule, dem Kindergarten sowie den örtlichen Schulen eine Auftrittsmöglichkeit zu bieten. Der Baustart ist – vorbehaltlich der Genehmigungen – im Sommer nächsten Jahres geplant,  fertig sein soll das Gebäude im Herbst 2022. 

// INFO

Die Kosten:

Abbruch Mondi-Festsaal: 122.000 Euro
Aufschließung: 50.000 Euro
Bauwerk Rohbau: 918.000 Euro
BauwerkTechnik: 400.000 Euro
Bauwerk Ausbau (inklusive unmittelbare Außenanlagen): 650.000 Euro
Saalausstattung (Bestuhlung, Bühne, Garderobe, Küche): 120.000 Euro
Abbruch Gebäudebestand: 105.000 Euro
Honorare: 300.000 Euro
Nebenkosten/Reserve: 50.000 Euro
Gesamtkosten des Projekts: 2,715.000 Euro

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